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Der Schreiber dieser Zeilen hat zugegebenermaßen charakterlich einen Hang zur Sturheit. Jetzt nicht bis zur Grenze der Borniertheit aber bei gewissen Punkten bedarf es mehr als eines guten Argumentes um mich von einem eingeschlagenen Weg und/oder Überzeugung abzubringen.

Da ich sowohl per pedes, als auch auf dem Motorrad auf „Karte“ sozialisiert war und das an sich auch gut im Griff hatte, war hier LANGE Überzeugungsarbeit erforderlich.

Zunächst war der fußläufige Wechsel an der Reihe. Wer einmal im Nebel im Gebirge unterwegs ist und der einzige „Orientierungspunkt“, die Hand vor Augen, auf der Karte nicht verzeichnet ist wird wissen was ich meine. Vor Allem in Kenntnis des Geländes und der Tatsache, dass es in unmittelbarer Nähe jetzt gleich steil bergab geht.
Also wurde nach entsprechender „Recherche“ ein Garmin-Navigationsgerät Modell Oregon (300) angeschafft, noch entsprechendes gutes Kartenmaterial dazu UND
ALLES war in Ordnung. Rundum eine gute Sache.

Irgendwann trat dann auch die Läuterung im Bereich Motorrad ein und da Flying Haggis zwischenzeitlich die positiven Erfahrungen mit dem Trekking-Garmin gemacht hatte, wurde für die „dicke Österreicherin“ ein Garmin LM 390 angeschafft. Die Option „kurvenreiche Strecke“ an diesem Gerät war dabei mit ausschlaggebend. Die gibt es zwar auch bei der „Konkurrenz“ TomTom, aber wie bereits erwähnt hatte ich bereits eine gewisse Affinität zu den Produkten der Firma Garmin entwickelt, ob der positiven Erfahrungen mit dem „Oregon“. In Sachen „Halterung“ halte ich mich bedeckt, weil sie andernorts von mir bereits abgehandelt wurde und die guten Produkte der Firma Raul ausreichend beschrieben sind.

Zum Themenfeld Helm in Verbindung mit dem Navigationsgerät kann ich nur auf meine bereits erfolgte Empfehlung in Sachen NOLAN N 104 und das Kommunikationssystem N-Com B 5 verweisen.
Einfacher geht es einfach nicht. Beim „Zumo“ in die Rubrik „Einstellungen“ gehen und die Funktion „Bluetooth“ aktivieren.

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Nach anderen „Bluetoothgeräten“ suchen lassen und alsdann „aktivieren“. Das Garmin zeigt in der Folge an, dass die Geräte „verbunden“ sind.

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Das Ganze ist dann bereits im Gerät gespeichert, soll heißen es war eine einmalige Aktion und die Verbindung wird bei Einschalten des B 5 automatisch hergestellt. Zukünftig weist uns also die „nette Dame“, die Garmin in dem Zumo 390 eingesperrt hat, über das B 5 den Weg.

Irgendwie bin ich aber jetzt schon wieder vom eigentlichen Thema abgewichen. Es ging ja ursprünglich um das Garmin 390 im Zusammenhang mit unserer Passion dem Motorradfahren.

Also Geräte einschalten und bei den „Einstellungen“ unser aller Faible aktivieren die „kurvenreiche Strecke“.

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Alsdann zurück auf den Grundbildschirm und hinein in das Untermenü der „Apps“. Hier finden wir die Option der „Routenplanung“ und genau da wollen wir hin.

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Haben wir noch keine gespeicherte Route? Dann – Neue Route aktivieren und den „Startort“ wählen.

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Dafür haben wir mehrere Optionen. Wir können unsere aktuelle Position wählen ODER eine „komplette Adresse“ eingeben (Stadt oder Postleitzahl mit Straße und Hausnummer) ODER z. B. einen „POI“ auswählen. Neudeutsch ist das der „Point of Interest“ oder für Menschen wie ich einer bin – einfach „interessante Punkte“.

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 Die sind beim 390er „vielschichtig“. Von Restaurants über Parkplätze und Banken kann man alles Mögliche als Punkt auswählen. Ich nutze diese Option meist um die Laufleiste relativ weit nach unten zu schieben und hier auf den Punkt „Städte“ zu kommen.

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Aktiviert man diese Alternative hat man (im Vergleich zu der Variante „Adresse“) den Vorteil, dass man einfach die jeweilige „Ortschaft“ suchen kann und NICHT verpflichtet ist eine konkrete Adresse mit Straße und Hausnummer einzugeben. Die Streckenführung verläuft dann in der Regel durch das jeweilige Ortszentrum.
Meine Route kann ich jetzt beliebig in der o. a. Form um weitere Ziele ergänzen und so zu meiner individuellen Route zusammenstellen. Dem „Kind“ können wir dann noch abschließend einen „Namen“ geben und für zukünftige Touren abspeichern.

Die Geschichte mit der „kurvenreichen Strecke“ funktioniert wirklich ausgezeichnet. Selbst wenn ich nur einen Zielort eingebe und meine Tour starte findet das 390er wirklich Routen, die früher nur verbunden mit viel Kartenstudium oder einer guten Ortskenntnis, möglich gewesen sind. U. a. getestet bei einer Westerwaldtour, wo wir uns auf einem „besseren, asphaltierten Wirtschaftsweg“ wieder fanden in traumhafter Umgebung. Die Route kannten wahrscheinlich nur die ortsansässigen Landwirte, die hier ein Feld zu bewirtschaften hatten.

Noch ein Tipp in Sachen „Tourenplanung“ von zu Hause. Kostenfrei kommt IHR auch an das Garmin eigene Programm Base Camp. Also runterladen, denn das Programm ist wirklich hilfreich. Den üblichen Hinweis, dass dieses oder jenes Programm „selbsterklärend“ ist, kann ich allerdings nicht mehr hören. Wahrscheinlich bin ich derart grenzdebil, dass diese „Programme“ keinen Kontakt mit mir aufnehmen möchten. Im Bezug auf das Programm Base Camp könnt IHR es im Selbstversuch angehen, ich bin allerdings nach einigen holprigen Versuchen einen anderen Weg gegangen.
Hilfreich aus meiner Sicht ist das „Base Camp Handbuch“ von Michael Blömeke (BoD – Books on Demand, Norderstedt; ISBN 978-3-7322-8389-7). Die paar Euronen investieren und IHR kommt gut zurecht.

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