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Es gibt Dinge im Leben eines Menschen, da muss man (Frau) sehr stark sein. 2017 scheint bei Flying Haggis eine derartige Sinnkrise im Bezug auf die Nahrungsmittelaufnahme bevorzustehen.

Furchtbares hat sich im Jahre 2016 ereignet – NEIN – ich wiederhole jetzt nicht an dieser Stelle die Ereignisse, Attentate und Wahlen die einen am menschlichen Verstand zweifeln ließen. Meine aktuellen Probleme gefährden nicht derart den Planeten, sondern vielmehr den körpereigenen Feinkostcontainer von Flying Haggis.

Zwei meiner „Lieblingsfutterstellen“ sind geschlossen und müssen von meiner Einkehrliste gestrichen werden. Was für ein Verlust!

Da hat in Herl die gleichnamige „Herler Stuben“ geschlossen. Unser guter Manü, der Elsässer Koch in der Stuben, hat seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten und ich habe bereits Erscheinungen in nächtlichen Träumen bei denen mir seine traumhaften Steaks mit Gorgonzolasoße erschienen sind. Zum Glück habe ich in diesen Situationen noch nicht die Matratze aufgefressen.

In Trier hat auch der Insidertipp „Externes“ zu. Also keine wunderbaren Aufläufe mehr und auch keine der schmackhaften Fladen und Torten, die bei entsprechenden Chili-Zutaten für Erstbesucher immer mit den Hinweisen scharf oder sauscharf versehen waren. Also kein „Texaner“ mehr und die beste Sozia von allen trauert in stillem Gedenken an ihren israelischen Nudelauflauf mit Schafskäse.

LEUTE – ich bin auf der Suche um euch möglichst noch vor Saison- und damit Tourenbeginn gleichwertige Anlaufstellen in unserer Region anbieten zu können.

Wie ERNST diese SUCHE von Flying Haggis und der besten Sozia von Allen genommen wird seht ihr jetzt. Im Vorgriff zu Tourenvorschlägen im Bereich Odenwald kommt jetzt bereits der Hinweis zur inneren Einkehr.

Also grobe Richtung unser Anflug über Mannheim, Wertheim oder Heidelberg. Nachdem wir uns dann bei der Anreise über Streckenführungen wie der alten Bergrennstrecke Zotzenbach, Hesseneck und dem Sensbachtal die Reifen schon schön rund gefahren haben geht es jetzt über Beerfelden abwärts zum Neckar.

Mein übliches Problem bei den Touren im Zusammenhang mit einer möglichen Unterzuckerung der Fahrer/-innen ist hinlänglich aus den Anderstouren bekannt und erläutert. Vorbeugung ist angesagt und die lässt sich im nahen Eberbach vortrefflich in die Tat umsetzen. Also an der Neckarpromenade angekommen links abbiegen (→ Mosbach) und dann wenig später der Beschilderung in Richtung Zentrum folgen. Die Navifahrer unter uns geben einfach die Friedrichstraße 5 in 69412 Eberbach ein.

http://www.cafe-viktoria.de/

Selbst wenig sensiblen Lesern fällt beim Studium der Tortennamen eine gewisse Affinität des Cafe Viktoria zu den Königshäusern in Europa auf. Man fühlt sich ein wenig wie Queen Elisabeth und ihr königliches Gefolge beim mittäglichen Tee – wobei ich natürlich einen guten Kaffee oder Espresso bevorzuge. Kuchen und Torten sind wirklich alle lecker und die ein oder andere Variante auch prämiert, sowie per Versand erhältlich falls einen zu Hause der Hunger überkommt.

Also Kaffeepause haben wir jetzt gemacht, haben aber das leidige Problem:

WO schlagen wir jetzt unsere Basistation für unsere Odenwaldtouren auf. Wobei der Vorschlag der jetzt kommt auch für einen Abstecher ins durchaus schnell erreichbare Kocher- oder Jagsttal gut ist.

Raus aus dem Cafe Viktoria und ab über die Neckarbrücke auf die andere Uferseite. Hier bergan durch den Ort und der Beschilderung nach Neunkirchen gefolgt. Schöne Routenführung, kurvig bergan auf gutem Asphalt. Genau richtig um die Tour abendlich ausklingen zu lassen.

Die Navifahrer geben 74867 Neunkirchen, Zeilweg 16 ein. Die anderen fahren einfach bei Ortsanfang Neunkirchen in die erste Straße links ab und rollen dann am Waldrand entlang bis sie auf das Hotel Stumpf stossen.

http://www.hotel-stumpf.de/

Und hier findet jetzt jeder / jede was. Die Damen lassen es sich bei einer Wellness- oder Kosmetikbehandlung gut gehen. Die Herren gehen entweder zur Massage und lassen sich den malträtierten Rücken durchkneten oder halten Benzingespräche im Saunabereich. Alternativ geht DAS auch am Beckenrand von dem kleinen, aber feinen Hallenbad. Dort sogar mit Getränkeservice.

Hervorzuheben ist ebenfalls die exzellente Küche des Hauses Stumpf. Sowohl die Steaks, als auch der Fisch sind auf den Punkt gebraten und nach den Viergangmenüs stehen sogar kanadische Holzfäller gesättigt vom Tisch auf. Das Ganze jetzt auch noch verbunden mit einem sehr aufmerksamen und dazu noch humorvollen Service. Selten genug in der Servicewüste Deutschland.

Der Morgen wirft für uns jetzt ein kleines Problem auf – was aber zu bewältigen ist, wenn man bereit ist Opfer zu bringen. Das Frühstücksbuffet ist derart umfangreich bestückt, dass man bei Genuss sämtlicher angebotener Produkte wahrscheinlich schon wieder reif ist für das Bett. Also Obacht, wenn wir zu unserer Ausfahrt in Richtung Odenwald, Jagsttal oder Kochertal starten und sämtliche körperliche Ressourcen im Verdauungstrakt gebunden sind.

Soweit die ersten Einkehr- und Übernachtungstipps zum Jahr 2017. Die Tourenempfehlungen folgen zeitig.

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