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Er hat es schon nicht leicht unser Verkehrsminister. Die ganze Welt hackt auf ihm herum!

Dabei hat doch alles so gut angefangen. Da geben die Eltern „ihrem männlichen Sprössling“ den Namen Alexander. Da sind die Vorzeichen bereits klar. Welch` eine Historie verbinden wir nicht alle mit dem Vornamen Alexander!

Alexander der Große, der Eroberer und Beherrscher der damals bekannten Welt. Das war`s aber dann auch schon und unser Alexander spürt die Bürde seines Namens!

Unser Alexander wächst in Deutschlands Süden auf und weil wohl irgendetwas in seiner Kindheit schief gelaufen ist, wird der „kleine Alexander“ dann Politiker. Möglicherweise wurde er bei den Sportstunden in der Schule immer als Letzter in die Mannschaften gewählt und dann noch die „Mengenlehre“. Bei einer derartigen Häufung negativer Ereignisse musste mit der frühkindlichen Prägung etwas daneben gehen.

Also ab in die Politik, denn wo kann man ansonsten seiner „gemeinen Umwelt und den Mitmenschen“ am besten den Alltag erschweren. Als „Süddeutscher“ entsprechend sozialisiert kommt auch nur eine Partei in Frage und so ist der Weg vorgezeichnet.

Aber aus unserem kleinen Alexander wird immer noch nicht Alexander der Große, denn hier regiert bereits der „große HORST“. HORST achtet pedantisch darauf, dass niemand in seiner Umgebung auftaucht, der seinen Führungsanspruch in Frage stellt. Also ist ein entsprechend devotes Verhalten durchaus von Vorteil für ein innerparteiliches Vorankommen. Das schafft unser Alexander. HORST hat auch die „Lufthoheit über Deutschlands Stammtischen“ oder zumindest über den regionalen Bierzelten im Süden Deutschlands.

Hier kommt HORST jetzt irgendwann zwischen der sechsten oder siebten Maß Bier die Idee von einer PKW-Maut auf Deutschlands Autobahnen und lässt, in seiner unnachahmlichen Art, diesen geistigen Erguss auch öffentlich verbal ab.

Das man (HORST) sich keine Gedanken über den möglichen Ablauf seiner Idee gemacht hat stört ihn nicht, weil er ja unseren Alexander an entscheidender Stelle im Fachministerium positioniert hat. Soll DER sich jetzt Gedanken darüber machen, wie sein CHEF das gemeint hat! Aber weil nicht einmal HORST weiß wie er DAS gemeint hat, wie soll denn da unser Alexander wissen was er mit der Geschichte anfangen soll?

Muss er aber, weil es ist Bestandteil einer Wahl und da ging man mit dem geistigen Erguss hausieren. Bei jeder Pressekonferenz sieht man unseren Alexander jetzt mit schmerzverzerrtem Gesicht Weisheiten von sich geben in Sachen Maut, deren Inhalt ihm selbst suspekt oder unerklärlich sind. Fragen der Anwesenden werden nicht konkret beantwortet oder auf einen späteren Termin verschoben. Fachleute berechnen, dass diese Maut keinesfalls zu den finanziellen Einnahmen führt wie zuvor „prognostiziert“. Alles egal, WIR ziehen das „Ding“ jetzt durch. Bundesländer mit entsprechenden EU-Grenzen ziehen dagegen ins Feld, weil man berechtigterweise befürchtet, dass sich das „grenznahe Einkaufsverhalten“ unserer „noch freundlichen Nachbarn“ ändern wird und die Einnahmen des grenznahen Einzelhandels zukünftig rarer werden.

ABER unsere „Vertreter im Bundestag“ stimmen mehrheitlich zu. Teilweise unter Zurückstellung „größter Bedenken“.
Hier muss ich kurz einlenken für eine Person, deren Freund ich niemals in seiner politischen Laufbahn gewesen bin – ABER jetzt. Dr. Peter Gauweiler hat permanent gegen dieses merkwürdige Konstrukt PKW-Maut gewettert und auch bei der Abstimmung, trotz parteilichen Drucks, dagegen votiert. Es geht also doch. Damit meine ich seine eigene Meinung zu vertreten und standhaft zu bleiben, wenn man „irgendetwas“ für einen „Schildbürgerstreich“ hält. Allerdings wird Rückgrat benötigt und DAS verträgt sich augenscheinlich nicht allzu oft mit dem Berufsbild Politiker.

Jetzt haben wir das DING und wir werden mal sehen, was noch alles „nachgebessert“ wird im Laufe der Zeit. PKW und Wohnmobile. Meine Freunde die „Sprinter“ sind meines Wissens nicht erfasst. WIR sind auch noch raus!

Was war jetzt noch mal mit Mark Twain?

Der berühmte amerikanische Schriftsteller war nicht nur Autor solch berühmter Jugendlektüre wie Tom Sawjer und Huckleberry Finn, sondern auch für den ein oder anderen „starken Ausspruch“ gut. So auch hier.

„Manchmal ist es besser den Mund zu halten und für dumm gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und jeden Zweifel zu beseitigen!“

Vielleicht hätte der ein oder andere Beteiligte in Sachen PKW-Maut vorher Mark Twain lesen sollen.

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