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Hattet Ihr auch schon einmal dieses etwas merkwürdige Gefühl? Es kann einen überkommen, wenn man komplett in der Fremde unterwegs ist ODER aber auch zu Hause – gar nicht weit von der Heimstrecke.

Wenn man urplötzlich eine Abzweigung entdeckt, die man nie zuvor bewusst bemerkt hat und dann seinem Entdeckergeist folgt.

Irgendwann dann im Streckenverlauf, wenn man plötzlich bemerkt, dass man jetzt in DER Gegend ist wo das Rückgrat unseres Planeten seinen anständigen Namen verliert → DA wird es einem schlagartig bewusst und dieser merkwürdige Gedanken kommt in Dir hoch!

„Wenn es Dich jetzt hier irgendwo in die Rabatten haut – dann findet Dich kein Mensch mehr! Und kein Aas weiß wo Du dich momentan herumtreibst!“

Es gibt dann zwei Möglichkeiten. Die eine, wenig erbauliche Alternative, nennen wir sie einmal die „Ötzivariante“ ist: In einigen hundert Jahren wirst Du bei Ausgrabungen gefunden und die Fachwelt orakelt darüber, was dieser Mensch in der merkwürdigen Montur hier im Wald gesucht hat?

Die zweite Option gefällt mir persönlich viel besser und zu dieser Variante kommt Flying Haggis jetzt. Du hast deinen elektronischen Schutzengel dabei, der auf den Namen dguard hört.

Dguard ist ein sogenanntes E-Call-System. E-Call neudeutsch für emergency call oder für Menschen wie mich, die keine ausgeprägte Affinität für Anglizismen haben → ein automatisches Notrufsystem. Ab dem 31. März 2018 ist ein solches System verpflichtend für alle neuen PKW-Modelle, sowie für die leichteren Nutzfahrzeuge und ausnahmsweise einmal eine sinnvolle Errungenschaft aus der eSafety-Initiative der Europäischen Kommission.

Richtig gelesen → WIR, also Motorräder sind noch nicht davon betroffen. ABER gerade bei uns macht ein solches elektronisches Helferlein wirklich Sinn. Denkt an das obige Beispiel und sagt mir bitte nicht, dass Euch noch niemals derartige trübe Gedanken in den entlegenen Ecken unserer Touren heimgesucht haben.

Das dguard System besteht aus mehreren Komponenten.

Dem dguard Modul, welches auch die Kommunikationseinheit beinhaltet,

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Dem dguard Sensor,

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sowie dem Taster, der GPS-Antenne

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und der dguard App, die wir auch noch für die sinnvolle zweite Variante der Technik nutzen können, nämlich der Diebstahlwarnung.

Das dguard System erkennt über seinen Sensor zuverlässig einen Unfall und setzt dann automatisch einen Notruf an die nächste Rettungsleitstelle ab. Um der Frage zuvorzukommen – JA, auch im europäischen Ausland – mit Ausnahme von den Niederlanden, aber die besucht der „normale“ Motorradfahrer ohnehin nur zur Moto GP oder SBK WM in Assen.

Der Notruf erfolgt an die Leitstelle in Form einer in der jeweiligen Landessprache gesprochenen Nachricht. Das System erkennt dabei ein jeweiliges Überfahren einer Landesgrenze und stellt dies automatisch um. Sollte man mittels eines Bluetooth-Headsets mit dem dguard verbunden sein und noch in der Lage sein sich zu artikulieren, kann man auch unmittelbar mit der Rettungsleitstelle Kontakt aufnehmen.

Hilfreicher Zusatz an dieser Stelle: Du hast dein dguard-System installiert und kommst jetzt an einer Unfallstelle vorbei OHNE selbst beteiligt zu sein. ABER mit dem oben geschilderten Problem – Du bist Irgendwo im Nirgendwo und hast keine Ahnung wie Du den Unfallort definieren könntest.
Einfach für mehrere Sekunden den roten SOS-Knopf am Lenker drücken und die GPS Position landet zuverlässig bei der Rettungsleitstelle.

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Ich höre jetzt schon die ein oder andere Motorrad-Stammtischdiskussion mit dem Hinweis: „Ich fahre derartige Schräglagen und einen solchen heißen Reifen, wahrscheinlich meldet mich das System alle 400 m mit einem Unfall bei der Rettungsleitstelle“

Der ehemalige Junioren-DM-Meister im Endurobereich Paul Roßbach hat das System ausgiebigen Praxistests unterzogen und dabei Dinge simuliert, die in unserem Alltagsbetrieb nicht möglich, weil zu gefährlich wären oder Herr Newton sein Veto in Sachen physikalische Gesetze eingelegt hätte. Abschließend hat die DEKRA im Frühjahr vor der Serienfertigung Tests sowie Crash-Szenarien durchgeführt und dem System eine einwandfreie Funktionalität attestiert. Also keinerlei Bedenken im Realbetrieb auf der Straße.

Die zweite nützliche Variante des dguard-Systems ist die Diebstahlwarnfunktion. Du stellst deine Maschine ab – also Zündung aus! Jetzt hast Du 30 Sekunden um das beste Stück noch irgendwie zu rangieren oder in anderer Art und Weise an deinem Motorrad zu hantieren. DANN hat das System eingephast und quittiert jedes weitere „Rütteln“ oder „Bewegen“ als UNBEFUGTE Handlung. Über die dguard App wirst Du jetzt über das Problem informiert und Du kannst nach dem rechten schauen ODER direkt die Rennleitung über dein Problem in Kenntnis und in Marsch setzen. Ist tatsächlich der Super-Gau eingetreten und deine Maschine ist weg kann der Standort dank der GPS-Trackingfunktion einfach lokalisiert werden.

Im Vergleich zu herkömmlichen Diebstahlswarnanlagen befindet sich das dguard-System im Bezug auf Stromverbrauch am unteren Level. Weniger als 100 µA zieht das System. Also keine Angst was unsere Fahrzeugbatterie angeht.

Auf der Intermot konnte sich Flying Haggis von der Qualität des Produktes überzeugen und auch die Mitarbeiter der Firma haben überzeugt. Sachkundig, freundlich und eine unverkennbare Affinität zum Thema Motorrad und damit verbunden zur Zweiradsicherheit.

Also nach all dem Positiven von mir rund um den Sachsenring schon wieder etwas Positives aus Sachsen. Momentan ist das Händlernetz der Firma im Aufbau begriffen. In Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es zur Zeit noch keinen direkten Ansprechpartner.
Das sollte Euch aber nicht davon abhalten die 479,- Euronen zu investieren, denn der Einbau ist so schwierig nicht.

Gut investiertes Geld, wenn uns das System dann einmal Leben oder Gesundheit rettet. Und wer kann DAS schon von sich behaupten – Einen elektronischen Schutzengel dabei zu haben, der immer weiß WO man gerade ist?

https://www.dguard.com/de

 

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