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~ der etwas andere Motorradblog

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Archiv des Autors: flyinghaggis2015

ACHTUNG → SUV – Mütter!

27 Mittwoch Jan 2016

Posted by flyinghaggis2015 in Nachdenkliches & Provokantes

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SUV, SUV-Mütter

Jede Phase des Motorradfahrerlebens hat ihre Zielgruppe an Verkehrsteilnehmern bei denen man erhöhte Vorsicht walten lassen sollte, sofern eine gesunde Heimkehr nach einer Motorradtour im Mittelpunkt unseres Strebens liegt.

Zu Beginn meiner Zweiradzeit waren dies die Herren mit Hut, der gehäkelten Klopapierabdeckung und dem berühmten Wackeldackel, aus dem Sortiment einer bekannten Mineralölfirma, auf der Heckablage.

Da diese Insignien der Unfähigkeit meist deutlich durch das Heckfenster erkennbar waren, konnte man sich auch zeitnah auf das jetzt nahende Problem vorbereiten. Dann kamen für mich die Treiber von Fahrzeugen mit den gelben Kennzeichen hinzu, bei denen erhöhte Obacht angebracht war, sollte der sonntägliche Ausflug nicht unter einem Campingwagen enden und unsere Anwesenheit unter seinem Gespann möglicherweise vom aufmerksamen Fahrer erst bei Rückkehr in das flache Nachbarland bemerkt werden.

In den letzten Jahren treibt aber eine neue Spezies in unseren Gefilden ihr Unwesen und die ist auf Grund der massiven fahrbaren Untersätze ungleich gefährlicher als ihre o. a. Vorgänger.

DIE SUV – MÜTTER!

Unterwegs mit Fahrzeugen, deren Bezeichnungen uns bereits den Angstschweiß auf die Stirn treiben sollten – hier ist ein „Schneemensch“ unterwegs, dort eine Mischung aus Tiger und Leguan oder auch der gern genommene X-Faktor mit Zahlenkombinationen jedweder Art. Zunächst dachte ich noch, in einem Anflug von kindlicher Naivität, dass die SUV – Mütter ihre Fahrzeuge dafür nutzen um ihren Nachwuchs artgerecht unmittelbar am Sandkasten ihrer Krabbelgruppe oder am Kindergarten abkippen zu können. Das ist aber weit gefehlt, denn die SUV – Mutter würde niemals zulassen, dass ihre Brut in Kontakt mit Sand, Schmutz oder Viren welcher Art auch immer kommt. Dabei wäre die orale Aufnahme des kompletten Inhalts eines solchen Sandkastens wahrscheinlich für die Zöglinge weitaus ungefährlicher, als die Fahrt in Mutters SUV.
Nein, nein vor den besagten Örtlichkeiten (und in der Folge bleiben auch Schulen nicht verschont) HALTEN die SUV – Mütter in zweiter oder dritter Reihe nebeneinander, um den Abschied von ihrem Nachwuchs zu zelebrieren. Schließlich muss die Welt davon erfahren mit welcher Inbrunst SIE ihrem Auftrag → Aufzucht und Hege nachgehen! Hupen nutzt jetzt wenig, weil dies die SUV – Mütter in ihrem Wahn zur Selbstdarstellung erst richtig bestärkt und unseren Aufenthalt hinter der SUV-Schlange nur unnötig verlängert.

Schon einmal auf der Landstraße auf eine SUV -Mutter aufgefahren? Na – auch gedacht, dass die Fahrerin volltrunken oder bekifft ist? Das war natürlich ein Fehler in der Wahrnehmung oder eine falsche Sozialisierung aus unseren früheren Zeiten. Die SUV – Mütter pflegen diesen Fahrstil auch im nüchternen Zustand und Dank der Fahrspurassistenten werden SIE rechtzeitig auf das Verlassen ihres Fahrstreifens hingewiesen, so dass SIE entsprechende Korrekturen einleiten können. Insofern ist der Fahrstil schon fast wieder erklärbar. Jetzt nicht böse sein Leute. Die SUV – Mütter sind alle (neudeutsch) multitaskingfähig. Wenn gerade eine SMS geschrieben werden muss und der Lippenstift nachgezogen und der Nachwuchs vom Rücksitz sein Weizenkleie Müssli an die Frontscheibe geworfen hat – dann können banale Kleinigkeiten wie das sichere Lenken eines Fahrzeuges schon mal zur Nebensache mutieren.

Apropos Rücksitz. Der ist natürlich ausgestattet mit dem Testsieger der Kindersitze aus allen repräsentativen Vergleichstests. Die Zöglinge werden aber in diesen Sitzen nicht arretiert, weil sie dadurch in ihrer Entwicklung Schaden erleiden würden. So werden wir stille Beobachter der Szenerie und können auch abschließend mitteilen ob Sören oder Livgrete uns die Zunge herausgestreckt und freundlich den Stinkefinger gezeigt haben. SUV – Mama persönlich hat uns nämlich mittels großflächigem Aufkleber mitgeteilt, WEN sie an Bord so alles transportiert.

Die Masse der SUV – Mütter sind FDP Wähler! Also das ist jetzt nicht empirisch erhoben, sondern beruht eher auf einer (fundierten) Vermutung eures werten Erzählers.

Die (zum Glück) verflossene FDP Justizministerin Frau Leutheusser-Schnarrenberger hat sich immer für den Datenschutz in Deutschland stark gemacht. Meine Mutmaßung ist jetzt, dass die SUV – Mütter den Fahrtrichtungsanzeiger ihrer Boliden deshalb nicht nutzen, weil es ihre Umgebung nichts angeht WOHIN sie fahren! Datenschutz eben! Deshalb LEUTE – Passt auf, wenn ihr eine dieser Spezies auf der Strecke überholen wollt! Es könnte Euer „letztes Fahrmanöver“ gewesen sein!

Freuen wir uns auf die Saison 2016 – Aber mit der gebotenen Vorsicht!

ACHTUNG → SUV – Mütter!

Es geht wieder aufwärts!

24 Donnerstag Dez 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Sparte A

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Frohes Neues Jahr

Leute, wir haben es geschafft!

Auch wenn WIR es bis dato gar nicht richtig gemerkt haben – in unseren Breiten ist Winter. Normalerweise eignet sich diese Jahreszeit nicht für uns und unsere Passion, aber der Winter 2015/16 hat uns bislang temperaturtechnisch noch die ein oder andere Ausfahrt ermöglicht UND die auch noch ohne unser bestes Stück einzupökeln.

UND jetzt haben wir auch bereits die zeitliche Phase hinter uns gelassen in der uns die Dunkelheit beherrscht. Seit 22. Dezember wird es wieder „heller“. Nah` – schon gemerkt? Es geht wieder aufwärts und die Motorradmessen im Frühjahr warten bereits auf uns, um die Szene mit Nützlichem (und auch häufig weniger Nützlichem) zu versorgen.

Flying Haggis wünscht EUCH ALLEN eine „Frohe Weihnacht“. Lasst Euch reich beschenken und verbringt eine gute Zeit.
Ein „Frohes Neues Jahr“ und eine sturzfreie Saison 2016. Auf das WIR uns auf irgendeiner „kurvenreichen Strecke“ in 2016 wiedersehen.

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5,- Euro in die Chauvi-Kasse

12 Samstag Dez 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Sparte A

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Chauvinismus

Irgendwann ganz zu Beginn von „Flying Haggis“ habe ich auch meinen eigenen Fahrstil zu früheren Zeiten kritisch hinterfragt. Da war zu lesen, dass es heutzutage bei mir Kopfschütteln verursachen würde, aber zum „damaligen Zeitpunkt“ zum Empfinden Motorradfahren dazugehört hat.

Ihr wisst ja mittlerweile, dass Flying Haggis eine Zeit lang sein Unwesen im Großraum Köln / Bonn getrieben hat. Irgendwo verdient (oder erhält) man eben sein Geld damit man Essen und Motorradfahren kann. Aber am Wochenende da zieht es Flying Haggis natürlich wieder in heimatliche Gefilde. Schließlich muss man ja immer noch das „heimatliche Revier“ unsicher machen.

Es begab sich also an einem frühen (sehr frühen) Sommermorgen, dass sich euer werter Erzähler auf seiner D-Zug-Route in Richtung Trier aufmachte. Soll heißen Autobahn aus Bonn heraus und dann über die Kalenborner Höhe rein ins Ahrtal. Mein damaliges „Eisen“ eine Kawasaki GPZ 750, „die mit dem Mäusekino“ auf dem Tank, war zwischenzeitlich warmgefahren und harrte der Dinge die da jetzt kommen würden.
Jetzt muss ich noch anmerken, dass selbst zu schlimmsten Zeiten meine Geschwindigkeiten innerorts nur in Nuancen von der gesetzlichen Norm abwichen.

Infolgedessen war das, was jetzt kommen sollte, eine unmittelbar zu sühnende frevelhafte Handlung.

Da höre ich doch aus dem halb geöffnetem Visier „Geknatter“ und es kommt eine Suzuki RG 500 innerorts in Altenahr an mir vorbei. Auf dieser Kiste saß dann auch noch zu allem Überfluss ein „50 kg-Magermilchkribbel“, der sein Manöver nicht bis Ortsende abwarten konnte. Also gingen sämtliche Systeme bei Flying Haggis in den „Rächermodus“.

„Freundchen, auf einer meiner Heimstrecken – INNERORTS -, DAS wird bestraft mit einem Überholmanöver der besonderen Art und anschließender vernichtender Deklassierung!“

Also Altenahr wieder raus und durch Altenburg und alsdann den Hahn gespannt – was geht. Da stehen jetzt auf einigen der „runden Schilder komplett falsche Zahlen“. Zumindest kommunizieren sie in keinster Weise mit meinem Tacho. Die Häufung der folgenden verkehrsrechtlichen Verfehlungen hätte ausgereicht um die beiden beteiligten Protagonisten, über die nächste Reinkarnation hinaus, mit Führerscheinentzug zu belegen.
Die Reise geht die komplette B 257 entlang mit dem immer wiederkehrenden Szenario – vor der Kurve so lange stehen lassen wie es geht, um vorbeizukommen UND jedes Mal das gleiche Prozedere von dem „Magermilchkribbel“. DER letzte entscheidende Meter bleibt der Gaszug länger bei IHM offen und ich finde keinen Weg vorbei. Die Ortsdurchfahrten sind ja Tabuzone, schließlich bin ich ja auf „Rächermission“, wegen dieses frevelhaften Verhaltens.

Langsam beginne ich bereits damit MIR meine eigene Entschuldigung zusammenzubauen:

„Der ist ja auch leichter und die RG hat noch ein paar PS mehr!“

Aber DAS mit der Mehrleistung hatten meine GPZ und ich ja schon häufiger und nahmen es lediglich als sportliche Herausforderung und Randnotiz wahr, um es abschließend dann als „besondere Leistung“ zu buchen.

In Breidscheid setzt der „Magermilchkribbel“ den Blinker links zur bekannten Pommesbude → Zufahrt Nordschleife.

DEN muss ich mir jetzt genauer anschauen, also ebenfalls den Blinker links und raus auf den Parkplatz. Das Gerät aus Hamamatsu aufgebockt, Helm ab und jetzt folgt mein unverfänglicher Blick in Richtung RG.

Nur unwesentlich älter als ich und mit dunkelblondem Kurzhaarschnitt lächelt mich eine „junge Dame“ an:

„Das war jetzt eine nette Runde. Du fährst nicht schlecht. Vielleicht an der ein oder anderen Ecke etwas abgehackt. Ich bin Instruktorin und gebe hin und wieder auch auf dem Ring einen Kurs. Vielleicht hast Du ja mal Lust mitzumachen?“

Abgehackt, so, so! Während ich keinen Weg vorbei gefunden hatte, hatte die Frau Instruktorin noch Zeit meinen Fahrstil zu begutachten und war nach Lage der Dinge bei Weitem nicht am Limit.

In den kommenden Monaten und Jahren kam es bei Benzingesprächen mit meinen unterschiedlichen Kumpels noch häufiger zum Thema „Frauen und / oder auf Motorräder“. Dabei auch mit Stellungnahmen die in der Chauvinismus-Hitliste einen Podestplatz einnehmen würden.

Meine Antwort war dann immer:

„Wartet bis ihr MEINE auf der RG trefft! Falls IHR bis zum ENDE dranbleibt ist die Kombi nass. Hoffentlich dann nur vom Schweiß!“

Alles frei nach dem Motto:
Zeige immer und überall wie schnell Du bist – aber sei Dir gewiss – Irgendwo wartet EINER/EINE auf Dich, der/die noch schneller ist als Du!

 

Originale ODER die „besondere Spezies“ Motorradfahrer

27 Freitag Nov 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Sparte A

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Originale

Irgendwie lebt unser „Motorradfahrerleben“ doch auch von seinen Originalen. Zumindest für meine „Vergangenheit“ hatten diese „Typen“ immer eine gewisse Rolle gespielt, weil allein ihr Auftritt bereits für Erheiterung beim Rest der „Gemeinde“ sorgte.

Zwei dieser „Spezialisten“ aus diesem erweiterten „Bekanntenkreis“ hörten eigentlich auf den „Rufnamen Peter“. Allerdings nutzte niemand aus der Szene diese „Ausführung“ aus den Geburtsurkunden und Ausweispapieren. Den Ureinwohnern der Vereinigten Staaten nicht unähnlich waren diese beiden mit entsprechenden „Ergänzungen“ versehen, die ihren „Allerweltvornamen“ zu einem absoluten Unikat machten.

Da war zum einen im Bereich Trier unser „Kippen-Pit“. Unbedarfte Leser könnten jetzt zunächst assoziieren, dass dieser „Kriegsname“ von einem etwas maßlosen Konsum von Tabakwaren herrühren könnte. Dem ist nicht so – die „Namensdeutung“ ist doch etwas komplexer. Unser „Kippen-Pit“ war lange Zeit im Besitz einer Mülldeponie in der Nähe von Trier, bevor diese dann ins kommunale Eigentum wechselte. Mülldeponie = Müllkippe ergo, da Müllkippen-Pit zu lang → „Kippen-Pit“.

Unser „Kippen-Pit“ war im Großraum Trier mit seiner „BMW R 90 S“ unterwegs. Die 90 S war das Spitzenprodukt der Strich 6er Baureihe und im Grunde genommen mit ihren 67 PS der „Urahne“ der „bayerischen Superbikes“. Natürlich in dem berühmten „Daytona-Orange“.

Ich habe in all den Jahren unseren „Kippen-Pit“ niemals in einem den „Sicherheitsansprüchen“ konformen Motorraddress gesehen. Im Sommer begegnete er einem im „Stadtbetrieb“ meistens mit offenem, kurzärmligem Hemd und Shorts. Seinen Jethelm hatte er ebenfalls so gut wie nie mit dem Kinnriemen geschlossen, weil dies „im Stadtbetrieb“ seiner Meinung nach überflüssig war.

„Ich fall´ doch nitt auf die Fress`!“

Gekannt (zumindest vom Sehen) hatte IHN im Großraum Trier so ziemlich JEDER/JEDE. Das lag auch an seinem unverkennbaren Erscheinungsbild. Langer graumelierter Bart – es sah auf den ersten Blick aus, als ob der bekannteste Sohn der Stadt Trier, Karl Marx, auf einer BMW R 90 S unterwegs ist. Der Ur-Trierer an sich ist etwas rustikal im verbalen Umgang miteinander, was bei dem einen oder anderen Gast unserer Stadt auf Unverständnis stößt oder zumindest zu ungläubigem Kopfschütteln führen kann.

So kam es mehr als einmal vor, dass unser „Kippen-Pit“ an einem unserer „Sommer-Treffs“ mit seiner Gummikuh erschien und uns mit breitem Grinsen fröhlich mit

„Tach ihr Arschlöcher!“

begrüßte. Dies war keineswegs despektierlich oder in irgendeiner Form als Beleidigung für die Anwesenden zu werten. Es war eher eine „moselfränkische Zusammenfassung“ für: Hallo Jungs, wie geht es Euch? Insofern erntete unser „Kippen-Pit“ auch meistens Gelächter oder die mehrstimmige Info: „Alles klar Pit!“ Dies führte dann meistenteils zu noch mehr befremdlichem Kopfschütteln bei „auswärtigen Fremdlingen“.

Originale gibt oder gab es aber nicht nur in Trier. Eine lange Zeit trieb sich der Schreiber dieser Zeilen auch im Großraum Köln / Bonn herum. Der absolute Motorrad-Szene-Treff war dort immer der „Köln-Bonner-Verteiler“. Für nicht Ortskundige – das war der Verteilerkreis den man am Ende der A 555 befuhr um über den Militärring in Köln „einzufallen“. Hier war nicht nur eine „Tanke“, sondern auch immer eine Gaststätte mit wechselnden Besitzern und der Möglichkeit der „kundigen Menge“ vor Ort die Maschinen zu präsentieren.

Allein schon die „Köllsche Mundart“ war bei mir immer für ein Schmunzeln gut. Selbst reine Sachvorträge erreichten bei diesem Dialekt bereits den Status einer exzellenten Büttenrede im Karneval. Hier traf sich also ALLES aus dem Großraum in und um Köln um „Benzingespräche“ zu halten ODER aber schnell noch gemeinsam und immer wieder in unterschiedlicher Zusammensetzung, die ein oder andere „zügige“ abendliche Tour in Angriff zu nehmen. Das ging vom „Bergischen“ über das Siebengebirge und den Rhein bis hin zum „Ring“.

Und hier war dann unser „anderer Peter“. Bei seinem erstmaligen Erscheinen bei einer meiner ersten Touren zum „Verteiler“ rieb ich mir etwas verstört die Augen ob des merkwürdigen Anblicks. Da tauchte EINER mit seinem Motorrad und „Lederkluft“ auf und hatte über die Lederhose eine „RADFAHRHOSE“ gezogen. Auf Nachfrage bei meinen Bekannten wer oder was DAS denn sei kam die Antwort

„Eiih, datt iss däh Prostata-Pitter!“

Die Antwort ließ keinerlei weitere Nachfrage zu, weil SIE in einem derartigen Tonfall erfolgte, als ob man gerade nach dem Namen der „komischen Kirche“ weit im Hintergrund gefragt hätte.

„Prostata-Pitter“ zelebrierte seine „Auftritte“. Ob er dabei wirklich an besagtem „körperlichen Gebrechen“ litt, welches er jedem/jeder erzählte OB man es hören wollte oder nicht, blieb im „Dunkel der Geschichte und Geschichtchen“ verborgen. Denn ob die Radfahrhose tatsächlich einen positiven Beitrag zu seiner „angeschlagenen Vorsteherdrüse“ beitragen konnte wage ich eher zu bezweifeln. Aber – der Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Meistens begannen die Geschichten mit der Einleitung

„Hür ens Jung“

und dann erfolgte der „Sachvortrag“ warum und weshalb er z. B. diese „Botz“ über seine Lederhose gezogen hat.

Das sicherlich einige seiner Anekdoten dem Bereich „Märchen und Heldensagen“ zuzuordnen sind ist dabei im Grunde genommen zu vernachlässigen. Alles war irgendwie hörenswert und seine Zuhörerschaft hatte Tränen vor Lachen in den Augen. Es war die Kölsche Motorradfahrervariante der Geschichten aus 1.000 und einer Nacht mit Prinzessin Sheherazade. Nur statt der schönen Prinzessin eben mit „Prostata-Pitter“ und seiner Radfahrhose – also „etwas“ weniger Romantik und stattdessen „rustikales Volkstheater“.

„Prostata-Pitter“ fuhr eine Honda VF 1100 C. Richtig Leute, wir bewegen uns in grauer Vorzeit, den 80ern, als die Japaner noch dachten einen Chopper kreiert man indem einfach ein höherer Lenker und eine abgestufte Sitzbank auf eine Straßenmaschine montiert wird. Diese 1100er C hatte einen Motor im Rahmen stecken, der in seinen Ursprüngen aus einem „Sportler“ kam und seine Gene auch nicht verleugnen konnte. Also von choppermäßiger Fortbewegung wollte der Motor eigentlich nichts wissen.

Eines Abends erschien unser „Pitter“ komplett aufgelöst am Verteiler. Mit gehetztem Blick stieg er von seiner Honda und kam zu uns gestapft, immer wieder in die Richtung seiner „Anfahrt“ blickend. Also war natürlich eine mitfühlende Frage auf Grund der Szenerie logisch:

„Pitter, watt iss. Hast`e Harndrang?“

Nach erneutem „subversivem“ Blick nach hinten folgte die Antwort:

„Hür ens Jungs. De Schmier hat hinnen am Ring en Radarkontroll` gemäht. Wenn die kommen. Ich sinn` en halwe Stunn schon do!“

Merkliches Gemurmel in der Gruppe und dann die nächste Frage:

„Ja Pitter. Hann` se dich dann überhaupt geknipst?“

Jetzt richtet sich unser „Prostata-Pitter“ zur vollen Größe auf und antwortet triumphierend:

„Jo. Awer ich hann` enn Wheelie gemäht. Die hann` höchstens de Ölwann` und de Krümmer druff!“

Tosendes Gelächter am Platze. Das Problem an seinen „Geschichtchen“ war einfach, dass ER durchaus für den ein oder anderen „Kracher dieser Art“ gut gewesen war und man nie richtig abschätzen konnte – wann hat unser „Prostata-Pitter“ tatsächlich die Wahrheit gesagt und wann ist IHM bei seinen Erzählungen die Phantasie etwas zu sehr durchgegangen.

Kurzweilig war jeder Abend mit ihm und ich möchte die Momente nicht missen.

Wie sehen „eure Originale“ aus und WO habt ihr sie kennengelernt?

MOTO GP ODER „Der Weltmeister der Herzen“!

13 Freitag Nov 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Nachdenkliches & Provokantes

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Der Doctor, Moto GP, Valentino Rossi

Was war das für eine Moto GP Saison? Ich musste jetzt erst einmal einige Tage ins Land gehen lassen um nicht zu emotional ans Werk zu gehen.

Wenn man objektiv an die Frage herangeht wann oder warum der Doctor die WM 2015 verloren hat, bleibt man wahrscheinlich bei seinem „Heim-Grand-Prix“ in Misano hängen. Warum dort? Hier hatte er doch 11 Punkte auf seinen direkten Verfolger Jorge Lorenzo gut gemacht.
Soweit korrekt – aber hier verbuchte Vale auch den ersten „Nicht-Podestplatz“ der Saison 2015. Das Gesamtklassement im Hinterkopf und der mehr als kuriose Verlauf dieses Regenrennens führten Rossi zu Platz -5-. Der einzige taktische Fehler in diesem Jahr, denn bei einem zeitigeren Maschinenwechsel eine Runde zuvor wäre unser Doctor auf Platz -2- im Rennen gelandet und mit diesem 20-Punktepolster von Misano hätte er am Rennabend in Valencia, bei gleichem weiteren Verlauf, mit -4- Punkten Vorsprung den WM-Titel gefeiert!

Dann hätte der spanische Sunnyboy machen können was er will, es hätte an der Titelvergabe nichts mehr geändert. NEIN, ich meine nicht Jorge Lorenzo. Der ist eine tolle Saison gefahren. Wenn er sich nach den Ereignissen in Malaysia, die ihn nur mittelbar betrafen, komplett herausgehalten hätte, dann wäre dies eines Champions allerdings würdiger gewesen. So hatte es den Anschein, dass seine Angst vor dem „Teamkollegen“ derart groß war, dass er IHN zur Sicherheit am „Grünen Tisch“ kalt stellen wollte. Das Ganze ändert aber nichts an der Tatsache, dass Jorge Lorenzo in der Saison 2015 der „schnellste Fahrer“ auf der Strecke war und damit sicherlich auch ein würdiger Weltmeister wäre, wenn nicht abschließend dieser Makel an der Titelvergabe haften würde.

NEIN, mit Sunnyboy meine ich den selbsternannten „Schildknappen“ von Jorge, der seinem HERRN in schimmernder Wehr in den letzten Rennen den Rücken freigehalten hat. Dies komplett konträr zu seinen früheren Verhaltensweisen, die oftmals jenseits aller Risikobereitschaft lagen und vor ALLEM jenseits von Rücksichtnahme gegenüber seinen „Gegnern“ auf der Strecke. Hier nahm unser, immer freundlich lächelndes, spanisches Wunderkind auch Stürze und Verletzungen seiner Kollegen billigend in Kauf. Besonders absurd wurden seine aktuellen Verhaltensweisen deshalb, weil sein eigentlicher „Lehnsherr“ Honda unseren Schildknappen an sich für Rennsiege bezahlt und nicht für „Geleitschutzflüge“ zugunsten eines Fahrers auf einem Konkurrenzprodukt.

Wer am Rennsonntag das Moto-GP-Rennen mitverfolgte der sah, dass unser bereits entthronter Weltmeister erst aus der Agonie seiner spätpubertären Trotzphase herausgerissen wurde, als sein Teamkollege Dani Pedrosa zu den beiden „Freunden“ Marquez und Lorenzo aufgeschlossen hatte. Der gute Pedrosa wollte hier „tatsächlich einfach nur ein Rennen fahren“ und das konnte Herr Marquez kurz vor Rennende nicht mehr zulassen. Erst jetzt kam sein alter Kampfgeist wieder auf, als Pedrosa kurz zum Überholen ansetzte, denn der war in bester Absicht da um das Rennen zu gewinnen.

Den Gipfel dieser Farce lieferte Herr Marquez dann bei den sich anschließenden Testfahrten auf gleicher Strecke. Wieder „ganz der Alte“ driftete er quer die Bremspunkte der Kurven mit stempelndem Hinterrad an. Kein einziges dieser Manöver war am Rennsonntag von ihm zu sehen. Ein Schelm der Böses dabei denkt!

Lieber Marc Marquez. Irgendwann in einer sportlichen Laufbahn rächt sich unsportliches Verhalten. Das ist so und so wird es auch bei Dir sein. Wahrscheinlich wird es eine Weile dauern und möglicherweise werden VIELE dein diesjähriges Verhalten vergessen haben.

ICH NICHT!

Und wenn DU dann auf einen Dir so ähnlichen Charakter auf der Strecke triffst, der eine wunderbare Rennsaison in dieser Form konterkariert und eine WM-Titelvergabe manipuliert – dann jammere nicht und führe keine Beschwerden. ES ist DIR dann RECHT geschehen!

Den (anderen) HELDEN der Moto GP wünscht Flying Haggis eine tolle Saison 2016 und spannende sowie „faire“ Rennen.

„Forza Valentino! Weltmeister der Herzen!“

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Vom Sommerloch über die Herbstdepression in den Winterschlaf ODER „Saisonende“

31 Samstag Okt 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Nachdenkliches & Provokantes

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Rettungsgasse, Saisonende

Unsere Saison 2015 neigt sich witterungsmäßig ihrem Ende zu. Zumindest einige „Saisonkennzeichenfahrer“ werden sich mit Anfang November zunächst einmal von uns verabschieden und statt auf der Maschine vor dem warmen Ofen Platz nehmen.

Wie war es jetzt 2015? Hatten wir eine gute Motorradsaison und konnten wir zufrieden sein?

Was mich erfreut hat und wo ich mit Spannung die abschließende politische Entscheidung erwarte ist DAS hier

https://www.openpetition.de/petition/online/staudurchfahrung-fuer-motorraeder

Wahrscheinlich haben WIR es gar nicht ALLE mitbekommen, ansonsten wäre das Votum sicherlich noch umfangreicher als die 135.248 Unterstützer.

Selten ist es ja das unser, von Bergpässen gesegnetes, Nachbarland Österreich etwas Positives für Motorradfahrer zu bieten hat, aber bei diesem Thema ist es so. Im § 12 Abs. 5 der „österreichischen“ STVO findet der geneigte Motorradfahrer oder die Motorradfahrerin die Möglichkeit, unter Einhaltung gewisser Voraussetzungen, vorsichtig und langsam mit der Maschine durch einen Stau zu fahren. Zumindest wird diese Gesetzespassage als Legitimation dafür genutzt. Wie hätte jetzt Robert Palfrader als Kaiser Robert Heinrich I. in seiner österreichischen Satiresendung „Wir sind Kaiser“ gesagt: „Schau, wir sind überrascht! Seyffenstein, Er notiere: Gute Sache!“

Jetzt höre ich schon die Rufe – „ Das mach` ich doch auch! Wo gerade Platz ist oder Platz gemacht wird, da fahr` ich durch!“

Richtig Leute, aber wir machen DAS in einer „Grauzone“ der gesetzlichen Bestimmungen und in keinster Weise gesetzlich legitimiert. JAA, wir könnten ganz weit links auf dem äußeren Fahrstreifen „überholend“ an diesen Kolonnen vorbeifahren, wenn der Platz ausreichend ist UND wir nicht über diese „ominöse“ äußere weiße Fahrbahnmarkierung „eiern“. Dann hat man UNS schon wieder bei „frevelhaftem Tun“ erwischt, welches einer Sanktion würdig ist. Zum Glück haben die meisten Streifenbesatzungen der Autobahnpolizei in diesen Fällen Wichtigeres zu tun, als sich mit „vorbeischlängelnden Motorradfahrern“ zu beschäftigen.

Oh Du mein Deutschland. Was tust Du Dich wieder einmal so schwer. Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, gilt bei Dir als VERBOTEN. Spring` einmal über deinen preußischen Schatten und mache daraus

Alles Was nicht ausdrücklich verboten ist – DAS ist erlaubt!

Es ginge wahrscheinlich einiges leichter und problemfreier in unserem Lande von der Hand. Bis auf diese merkwürdige „Wintermüdigkeit“. Ich dreh` mich jetzt auf die Seite und schlafe eine Runde.

Saisonabschluss ODER „Die Stille des Herbstes“

16 Freitag Okt 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Anderstouren

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Goldener Herbst, Herbst in der Eifel, Saisonabschluss

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Der ein oder die andere von uns fährt sicherlich das ganze Jahr Motorrad und genießt auch in den Monaten Dezember bis Februar an sonnigen Tagen recht allein mit sich und seiner Maschine unterwegs zu sein. Das Gros von uns wird aber in Kürze die Maschinen winterfertig machen und in der Garage oder im Keller einmotten.

Also machen wir uns auf und drehen zum Abschluss noch eine kleine Runde. Etwas kürzer als sonst, damit uns der kühle Herbstwind nicht allzu sehr durchs Leder oder die Textilkombi pfeift, lassen wir es heute mit etwa 160 km und ca. 3 Stunden reiner Fahrzeit gut sein.

Ich mag den Herbst mit all seinen Farben, dem ganz speziellen Licht und der Ruhe.

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Für uns heißt es aber aufpassen, denn der Wind hat schon einiges an Laub auf unsere Strecken drapiert und gemeinsam mit dem Frühnebel und seiner Feuchtigkeit kann dies eine unangenehme Mischung für uns werden. Also Obacht – vor allem in den dunklen Waldpassagen.

Heute rollen wir einmal ganz anders aus Trier heraus. Über die Konrad-Adenauer Brücke geht es in den Trierer Westen, konkret in den Stadtteil Euren. Kurz hinter dem Hotel Eurener Hof biegen wir rechts ab in die Burgmühlenstraße, die eine Widmung als Kreisstraße hat (K 3). Zur weiteren optischen Eingrenzung der „Einmündung“, wenn ihr bei der Volksbank in die Straße einbiegt – Alles richtig gemacht. Die weitere Straßenführung zwingt euch in die St. Helena-Straße und in der Folge geht es bergauf in Richtung Herresthal auf der K 1. Nach wenigen Metern glaubt man bereits nicht mehr nur kurz zuvor eine „Großstadt“ mit 100.000 Einwohnern verlassen zu haben. Wunderbar führt uns die K 1schön kurvig durch eine Waldpasssage bergan und durch das kleine Örtchen Herresthal. An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab und fahren kurz parallel zur Autobahn A 64, die wochentags die Berufspendler nach Luxemburg führt und an den Wochenenden die „Tankausflügler“. An der folgenden Kreuzung zieht es uns erneut nach rechts. Der weitere Straßenverlauf führt uns in die Ortslage Trierweiler und hier orientieren wir uns an der „gabelnden“ Kreuzung wiederum nach rechts. Nach nicht mal einem Kilometer Fahrt durch Trierweiler biegen wir diesmal nach links in Richtung Udelfangen ab. Schön ruhig ist unsere Streckenführung hier und auf den Höhenzügen können wir schon die ersten schönen Ausblicke genießen.

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In Udelfangen verlassen wir jetzt unsere K 1 erneut linksabbiegend, diesmal auf die K 7. Unser Streckenabschnitt ist jetzt „offizielles Naturschutzgebiet“ und die Passage hat auch im Sommer ihren Reiz, weil der dichte Wald kaum Sonne durchlässt und dann eine angenehme Kühle verbreitet. Heute könnten wir allerdings ein paar Grad plus gebrauchen und rollen talabwärts nach Wintersdorf. Wir wollen auf die B 418 an die „Sauer“, die wir schon von anderen Touren gut kennen und orientieren uns bei Ortseinfahrt Wintersdorf kurz nach links auf die K 8. Apropos „gut kennen“! Die Kreuzung zu der wir jetzt gelangen ist „bewährten Anderstourern“ bereits hinreichend bekannt. Zu unserer „Rechten“ haben wir „Hildes Bauernstübchen“ mit der bekannt guten Kuchentheke.

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Dafür ist es aber jetzt noch zu früh. Also höchstens „Proviant“ fassen, im Tankrucksack oder Koffer für die Pause verstauen und weiter geht es.

Altbekannte Wege erwarten uns also zunächst. Parallel zum Flusslauf der Sauer die B 418 über Ralingen nach Echternacherbrück. Wer etwas Zeit mitbringt für die heutige Tour und seine Geschichtskenntnisse etwas auffrischen möchte, der kann in Höhe Minden nach rechts abbiegen und in Irrel das Westwallmuseum besichtigen ( http://www.westwallmuseum-irrel.de/de/). An Sonn- und Feiertagen von 14:00 – 17:00 Uhr geöffnet, erfährt man hier Wissenswertes über die „jüngere“ deutsche Geschichte. Die ist im Bezug auf unseren „kleinen Nachbarn“ kein Ruhmesblatt. Metaphorisch betrachtet sieht es so aus, als ob ein paar Rabauken aus der „Oberstufe“ auf dem Schulhof einen Sextaner vertrimmt haben. Der Begriff „Fairness“ wird in Kriegszeiten überall „kleingeschrieben“ oder aus dem Wortschatz gestrichen – kein rein „deutsches Problem“. Am 10. Mai 1940 hatten die deutschen Truppen gg. 03:15 Uhr an „unserem Grenzfluss Sauer“ die luxemburgische Grenze überschritten. Die sogenannte „Schusterlinie“, eine Art Westwall im Miniformat und ohne jeglichen militärischen Nutzen, stellte keine nennenswerte Barriere dar. In den Abendstunden des 10. Mai 1940 war das kleine Nachbarland bereits von deutschen Truppen besetzt. Vielleicht macht dies klar, warum der ein oder andere ältere Luxemburger den „Preißn“ noch mit einer gewissen Ressentiments begegnet. Geschichtsunterricht beendet.

Der Rest von uns verbleibt auf der „deutschen Seite“ und rollt über die L 1 bis Bollendorf. Dort der „abknickenden Vorfahrt“ folgen und nach ca. 200 m links ab in die Wallendorfer Straße. Es geht bergan und in schönen Kurven folgen wir dem Streckenverlauf der L 1 über Körperich nach Obersgegen. Wir sind jetzt im „Naturpark Südeifel“ unterwegs. Wie immer bei unseren Touren „viel Landschaft“.

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In Obersgegen angekommen, wollen wir im Grunde genommen erst einmal auf der L 1 bleiben. Dafür müssen wir in der Ortslage Obersgegen linksabbiegend (Richtung Vianden) „kurz“ auf die B 50, um bei den „letzten Häusern“ (zu unserer Linken → nach ca. 350 m Wegstrecke) nach rechts abzubiegen. Nach 6,5 – 7 km verlassen wir kurz unsere L1 um eine „Luxemburger Variante“ einzubauen. Es geht bei Waldhof links ab auf die K 47 und talabwärts führt uns die Route an und über Keppeshausen an die Sauer in unser Nachbarland. Hier biegen wir in Stolzembourg rechts ab auf die N 10 und bei Übereisenbach geht es bereits wieder retour nach Deutschland. Rechtsabbiegend über die Brücke und dann zurück nach Gemünd. In der Ortslage dann links ab und bergan auf der L 10 bis zur nächsten Kreuzung. Wer auf der Karte die Route nachvollzieht denkt jetzt sicher: Alles überflüssig, da macht Flying Haggis mit der Schleife nur sinnlos Kilometer. Wir bleiben direkt auf der L 1. Leute nehmt die paar Kilometer mit in Kauf. Streckenführung, Kurven und der wunderbare Blick werden euch entschädigen.

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An besagter Kreuzung haben wir jetzt zwei Alternativen. Einmal die schnellere Variante linksabbiegend über die L 1 an Karlshausen vorbei (dann ist es die L 10) nach Neuerburg. Oder die kurvigere Variante rechtsabbiegend auf die L 1 und nach einem knappen Kilometer in der Ortslage Rodershausen nach links auf die K 50. Deren kurvigem Verlauf folgen wir dann einfach über Gaymühle, Herbstmühle und Koxhausen bis wir zentral in der Ortslage Neuerburg ankommen, um nach rechts abzubiegen. Wer die L 10 er Variante fährt und dabei vom Hunger übermannt wird kann über Sevenig (bei Neuerburg) und die L 1 zur „Machtemes Mühle“ fahren. Das Essen ist gut bürgerlich und die Lokalität liegt recht idyllisch. Lädt also zur Pause ein.
( http://www.machtemes-muehle.com )  Die Anderen, denen es noch nicht nach einer kompletten Mahlzeit ist, halten auf dem Marktplatz in Neuerburg und kehren in „Kyll`s Cafe“ ein, auf ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee. Bei unserer K 50 Variante landen wir unmittelbar an der passenden Kreuzung und haben Markt und Cafe zu unserer Linken ( http://kyllscafe.de )

Raus aus Neuerburg sind wir jetzt auf der L 4 und folgen den Kurven in ihrem Verlauf durch Mettendorf bis Holsthum. Hier geht es in der Ortslage für uns links ab (oder besser gesagt eigentlich “geradeaus“) auf die L 2. Wir sind wieder einmal auf den Spuren der „Könige der Berge“, denn unser jetziger Weg führt uns genau auf die Route des „Wolsfelder Bergrennens“. Nomen est Omen geht es für uns kurvig, aber auf Grund unserer Streckenführung, entgegengesetzt der „Rennrichtung“ bergab nach Wolsfeld. Alljährlich finden sich hier am Pfingstwochenende die regionalen und nationalen Größen des Bergrennsports ein und messen sich in unterschiedlichen Klassen. Sogar Formelfahrzeuge waren hier schon vor Ort.

Wir bleiben weiterhin auf der L 2, überqueren die nahe Bundesstraße B 257, die in ihrem Verlauf „Tankwillige“ ins Großherzogtum Luxemburg oder in die Bierstadt Bitburg bringt und orientieren uns in Richtung Meckel. Hier waren wir auch schon einmal, als wir auf den Spuren „Roms“ wandelten oder fuhren. Von daher ist klar wo wir jetzt einkehren – nämlich ins „Landgasthaus Herrig“ in Meckel (Hauptstr. 20). Also lassen wir es uns jetzt zunächst einmal „gut gehen“ und genießen die ausgezeichnete Küche unseres Gastgebers Thomas Herrig.

Über die K 22 fahren wir jetzt nach Gilzem, überqueren die nächste Bundesstraße (die B 51) und rollen nach Welschbillig. Auch hier waren wir bei unserer „Romtour“ bereits und so kennen wir auch den nun folgenden kurvigen Streckenverlauf nach Kordel auf der B 422. Kaum zu glauben, aber auch eine Bundesstraße kann unser Gefallen finden. In der Ortslage Kordel folgen wir jetzt am Bahnübergang nicht der Vorfahrtsstraße, sondern der Wegweisung nach Butzweiler. Jetzt sind wir auf der L 43 und wundern uns wahrscheinlich wie „eng“ auch manche Landesstraßen in Deutschland sein können. Dem Straßenverlauf durch die komplette Ortslage Butzweiler einfach folgen und nach knapp 500 m hinter dem Ortsende biegen wir links ab um unsere finalen Kurven auf der K 24 in Richtung des Ortsteils Trier-Biewer in Angriff zu nehmen. Wieder aufpassen Leute, die Passage durch den Wald birgt mit nassem Laub die eine oder andere Möglichkeit die Reifenhaftung zu prüfen. Jetzt noch an den jeweiligen beiden Kreuzungspunkten jeweils rechts abbiegen und schon rollen wir parallel zum Flusslauf der Mosel zu unserer Linken in die Stadt Trier ein.

Das ist unsere Saisonabschlussfahrt, die sich aber auch zum Einrollen im Frühjahr eignet.

Wo WIR jetzt abschließend den Tag oder Abend ausklingen lassen ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich rolle jedenfalls zu meinem „Trierer Einkehrtipp“ dem Restaurant „EXTERNES“. Ein schöner heißer Auflauf ist genau das Richtige für die jetzt kälter werdenden Abende.

 

Deus lo vult

18 Freitag Sept 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Nachdenkliches & Provokantes

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Alpentour, Dolomiten

Gott will es! Mit diesem Ruf und dem entsprechenden Gottvertrauen stürzte sich im 11. Jahrhundert die recht naive Truppe der Kreuzritter in die Schlacht gegen die „Ungläubigen“. Was daraus wurde lehrt uns die Geschichte.

Mit welchem Schlachtruf stürzen WIR uns alljährlich in unsere „Kreuzzüge“ in die Alpenpässe?

ICH sehe was, WAS DU nicht siehst?

Ausreichendes Gottvertrauen scheint ein Gros von UNS bereits mitzubringen! Der Herr wird`s schon richten!

Unsere Urlaubsplanung sah in diesem Jahr eine größere Hüttentour per pedes in den Dolomiten vor und dies ließ sich, trotz der großen Ladekapazität unserer „dicken Österreicherin“, nicht mit dem Motorrad realisieren. Also waren Flying Haggis und die beste Sozia von Allen mit dem Bürgerkäfig unterwegs und sahen „merkwürdige Dinge“.

An welches „höhere Wesen“ diese Kunden auf ihren Maschinen auch immer glauben mögen, de facto rechnen SIE in ihrem grenzenlosen Optimismus mit ihrer alsbaldigen Reinkarnation → in welcher Form auch immer!

Das Hahntennjoch ist jedem von uns, der sich auf der Fahrt gen Süden den leidigen Fernpass und sein Stopp and Go ersparen möchte ein Begriff. Auf meiner Fahrt zur Passhöhe aus Richtung Reutte kommend bin ich mehrfach im Geiste die Maßnahmen zur Ersten-Hilfe durchgegangen. Da flogen auf den „kurzen geraden Passagen“ vor uneinsehbaren Rechtskurven Spezialisten an uns vorbei, die definitiv über eine mediale Veranlagung verfügen mussten, denn zu sehen war im Hinblick auf möglichen Gegenverkehr nichts. Und so gingen dann auch einige dieser Manöver nur um Haaresbreite gut und hatten nichts mit fahrerischen Können oder Geschick zu tun, sondern lediglich mit GLÜCK. Bleiben wir bei der Eröffnung unserer aktuellen Geschichte so hätten die Gegner unserer Kreuzritter wahrscheinlich von Kismet gesprochen, dem vorherbestimmten Schicksal, dass man ohnehin nicht beeinflussen kann!?

Es steht geschrieben – Du mein Bruder kommst in diesem Jahr heil von deiner Alpentour zurück!

Eine andere Begegnung zwischen Nigersattel und Karerpass führte bei mir ebenfalls nur noch zu Kopfschütteln. Uneingeschränkt hätte die Episode auch zu dem Artikel „Soziale Kompetenz“ gepasst. Eine Vierergruppe aus unserem „flachen Nachbarland“ mit den „gelben Kennzeichen“ machte sich auf uns zu überholen. Nr. 1 vorbei und mit entsprechendem Schwung weiter. Bei Nr. 4 war es dann wieder einmal soweit. Die anderen bereits auf und davon und kein Hinterrad mehr zu sehen kam ER, dann kurz vor einem Ortseingang, zum Entschluss mit „Schwung“ vorbeizuziehen. Bis jetzt alles kein Problem – ABER nun bemerkt unsere Nr. 4 die stationäre „Geschwindigkeitsmessung“ am Ortseingang und hält SIE „irrtümlich“ für eine Radaranlage. Also auf „unserer Höhe“ in die „Eisen“. Der Überholvorgang wird aber nicht abgebrochen ODER im Anschluss vollendet, dies wäre zu einfach. Weil ER jetzt überhaupt nicht mehr weiß WAS er machen soll – den Kollegen nach ODER hinter uns einordnen, fährt ER erst einmal mit verkrampftem Gesicht parallel neben uns in die Ortslage ein. Um Ihn nicht noch mehr in die Bredouille zu bringen bremste ich jetzt stark ab, damit ER endlich vor uns einscheren konnte.

Reduzieren wir jetzt die schönsten Wochen im Jahr mit unseren Maschinen, die eigentlich unserer Erholung und Entspannung dienen sollten, auf Glück, Schicksal und Gottvertrauen?

Ich bin an sich zuversichtlich, dass es auch anders geht, weil ich im Verlauf der Tour auch das ANDERE gesehen habe. Nicht gebummelt, sondern zügig ABER ohne Harakiriaktionen und sichtlich entspannt kamen diese Tourer und Tourerinnen an uns vorbei und verschwanden alsbald aus unserem Blickfeld. Das Ganze ohne einen Anflug von Stress oder aggressivem Fahrverhalten und (hin und wieder) mit dem Blick für die wunderbare Berglandschaft und Umgebung.

Bis dann Leute – WIR sehen uns an Odins Tafel in Walhall!

 

Ohne Mampf kein Kampf ODER „Wie hat`s geschmeckt?“

27 Donnerstag Aug 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Rast & Übernachtung

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Biker Welcome

Flying Haggis ist jetzt etwa ein halbes Jahr auf Sendung und eines meiner ersten Anliegen war die Sache mit dem „Biker Welcome“. WO nimmt man uns tatsächlich gut auf und WO passt Anspruch mit der Wirklichkeit überein?

Mittlerweile hat sich einiges getan!
Nicht nur von mir sind einige Einkehr- und Übernachtungstipps auf unserer Seite für Rasten und Übernachten gelandet, sondern auch einige sehr gute Vorschläge aus dem Kreise der Leser und Blogger.

Wie sieht es aus Leute? Welche Stellen habt „IHR“ bereits in der laufenden Saison angefahren und wie hat es euch dort gefallen?
Vor ALLEM – Wie hat es EUCH geschmeckt?

Meldet EUCH und gebt mir „eure Bewertungen“ zu meinen Vorschlägen.

Beantwortet wird von mir ALLES – kann aber diesmal etwas dauern, weil Flying Haggis in den Urlaub verschwindet und sich in einigen „Webfreien“ Zonen aufhalten wird.

Also bis dann Leute – man hört voneinander!

 

Mein Gesicht passt auf jeden Steckbrief!

15 Samstag Aug 2015

Posted by flyinghaggis2015 in Nachdenkliches & Provokantes

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Klischee, Vorurteile

Eigentlich hat sich doch unsere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit über die Jahre zum Positiven gewandelt. Damit meine ich wie WIR, als Fahrer/-in unserer Maschinen, in der „nichtmotorradfahrenden“ Welt wahrgenommen werden. Insbesondere Reiseanbieter, sowie Hotel- und Gaststättenbetreiber haben festgestellt, dass HIER solvente Kundschaft unterwegs ist und keine marodierenden Herumtreiber die ihre Umgebung in Schutt und Asche legen.

Der ein oder andere „Ausreißer“ der an seinen lieb gewonnenen Vorurteilen einfach festhalten möchte ist aber immer noch auszumachen. Dies dann oftmals auf eine derart einfältige Art und Weise, dass es einem das Wasser in die Augen treibt. Leider nicht vor Lachen ob dieser grenzenlosen Naivität.

So begab es sich, dass Flying Haggis, erkennbar als Motorradfahrer und frevelhafter Weise mit einem kleinen Rucksack auf dem Rücken, den Baumarkt seines Vertrauens aufsuchte, um einige Kleinartikel käuflich zu erwerben. Vor mir an der Kasse waren bereits zwei Pärchen in der Warteschleife, wobei der jeweils weibliche Part Handtaschen mit sich führten deren Volumen einem Motorradfahrer zur Unterbringung seiner Utensilien für einen ausgedehnten Wochenendtrip ausgereicht hätten. Jetzt folgte zunächst der „übliche Ablauf“ an der Kasse mit dem kundenfreundlichen Geschwafel ……waren Sie mit ihrem Einkauf zufrieden und beehren Sie uns bald wieder…….blablabla und trallalla……. Nun war der Schreiber dieser Zeilen an der Reihe, der vorab ordnungsgemäß seine Artikel auf das Warenband gelegt hatte.

„Kann ich einmal in ihren Rucksack sehen?“

„Es will sich mir jetzt nicht so richtig erschließen WARUM Sie das möchten?“

Diese Antwort war zugegebenermaßen geheuchelt, weil mir sonnenklar war aus welchem Grund „Miss Marple“ einen Blick in meinen Rucksack werfen wollte. Sie war dem Verbrechen auf der Spur und der Typ in der Lederkombi passte in ihr Feindbild.

„Ja, ich möchte einfach in ihren Rucksack sehen! Wir sind von unserer Geschäftsführung angehalten das sporadisch zu machen!“

„Wenn Sie gerne wissen möchten, was in meinem Rucksack ist, dann rufen Sie die Polizei! Die darf hineinsehen, Sie definitiv nicht! Ich warte dann hier.“

Leicht provozierend schob ich noch ein …ich hab` Zeit… hinterher. Miss Marple wurde jetzt unruhig. Irgendwie hatte Sie sich das Überführen eines Ladendiebs etwas einfacher vorgestellt. Die nächsthöhere Instanz anzurufen erschien ihr jetzt als gute Handlungsalternative. Gesagt getan und dann wurde ich zum „Infostand“ gebeten. Die nächste „Dame“ harrte hier bereits meiner Ankunft und es folgte ein sichtlich nervös vorgetragener Erklärungsversuch.

„Ja, wir haben hier eine Anweisung der Geschäftsführung stichpunktartig solche Kontrollen durchzuführen. NATÜRLICH nur wenn der Kunde damit einverstanden ist!“

„Wenn Sie DAS stichpunktartig machen, dann erfolgt diese stichpunktartige Kontrolle sicherlich auch nur bei derartigen Kunden, bei denen ein Ladendiebstahl naheliegt oder ihrerseits vermutet wird? Also scheinen bei Ihnen hier hauptsächlich nur Motorradfahrer zu klauen, denn vor mir haben zwei Damen mit sehr großen Einkaufstaschen die Kasse unbehelligt passieren dürfen?“

Jetzt ist die Dame komplett aus ihrem antrainierten Konzept. Gut daran zu erkennen, dass ihre Hautfarbe in unterschiedlichen Farben changierte und ihr Gesicht eine wunderbare Palette von unterschiedlichen Rottönen wiederspiegelte.

„Ähhh, nein. Das war sicherlich nur Zufall. Ich ziehe Ihnen jetzt ihre Artikel ab und dann können Sie gerne gehen!“

Gegangen bin ich dann, aber OHNE zu bezahlen! NEIN, ich habe die Artikel nicht abschließend gestohlen. Der Dame hatte ich lediglich mitgeteilt, dass ich nicht in einem Geschäft kaufe, dass mir einen Diebstahl unterstellt, nur weil ich in Motorradkluft an der Kasse stehe. Die Artikel ließ ich auf dem Tresen liegen. Als Tipp für „ihre [so oft zitierte] Geschäftsleitung“ gab ich ihr noch auf den Weg entsprechende Schränke aufzubauen, wo man Taschen und Rucksäcke für den Kauf deponieren kann. Dies würde dann abschließend die Verdächtigung von unbescholtener Kundschaft entbehrlich machen, wenn man auf die „verbindliche“ Aufbewahrung dieser Behältnisse hinweist.

Aber Motorradfahrer klauen nicht nur in Baumärkten! Prädestiniert sind WIR auch für Tankstellenüberfälle!

Der „konvertierte Klapphelmträger“ Flying Haggis betritt nach zügigem Tankvorgang die Tankstelle und trabt zur Kasse. Klappe weit aufgerissen, also die vom Helm und Geldbörse, nebst Kreditkarte, bereits in Händen. Nur zwei Kunden vor mir bin ich zügig an der Reihe und schmettere schon mein ….Guten Tag. Säule 2. Euro Super 18 Liter…. der Kassiererin entgegen.

Phonetisch jetzt nicht zu verwechseln mit … Das ist ein Überfall. Geld her und zwar ALLES….

„Beim nächsten Mal ziehen Sie dieses Ding da (Helm) ab. Wir sind schon einmal überfallen worden!“

„Stand DER beim letzten Mal auch mit Portemonnaie und Kreditkarte in der Hand an der Kasse und hat seine Säulen-Nr. angegeben?“

Jetzt bekommt die traumatisierte Kassiererin auch noch Unterstützung von ihrer kreischenden „Backfee“, die bis dato nebenan die Brötchen sortiert hatte.

„Genau, wir sind überfallen worden! Und diese komische Blende (Sonnenblende) haben sie auch erst eben aufgemacht!“

Der Täter wurde sicherlich von der Polizei im unmittelbaren Anschluss an die Tat festgenommen. Bei dem unweigerlichen Tinnitus konnte der Räuber mit den Störungen im Gleichgewichtsinn nicht mehr weit gekommen sein.

„Der Fahrer eines Porsche Cabrio mit Baseballmütze und Sonnenbrille, muss der auch Mütze und Brille bei Ihnen ausziehen ODER reicht bei dem eine Front- und Profilaufnahme?“

Der Kunde hinter mir bricht in Gelächter aus und sagt nur „Da haben Sie mal recht“. Die beiden Damen starren mich mit offenen Mündern an und Flying Haggis genießt die Stille.

DEUTSCHLAND deine Vorurteile! Sollen wir Sie jetzt pflegen ODER langsam daran gehen Sie zu entsorgen? Was sagt unser Internet? Vorurteil ist ein vorab wertendes Urteil, welches eine Handlung leitet. Eine meist wenig reflektierte Meinung ohne verstandesgemäße Würdigung aller relevanten Eigenschaften des Sachverhaltes ODER einer Person.

Vielleicht passt mein Gesicht doch nicht auf jeden Steckbrief!

Vielleicht liegt es einfach daran, das sich manche Leute ihre kleine Welt und ihr Universum gerne derart zurechtlegen, dass SIE ohne viel nachdenken durch ihr Leben „stolpern“ können.

Du bist böse, Flying Haggis!

Wie sehen eure Erfahrungen mit Vorurteilen gegenüber Motorradfahrern/-innen aus?

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