La La Land ODER doch Verständnis für die Briten?

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La La Land – ich habe den Film noch nicht gesehen obwohl sich die Kritiker vor Lob überschlagen und die Hybridvariante aus Musical und Spielfilm für mehrere Oscars vorgeschlagen ist.

Als ich aber das erste Mal den Filmtitel La La Land in den Medien vernommen hatte dachte ich unwillkürlich: Jetzt haben Sie die Geschichte der EU verfilmt. Das kann ja was werden!

So eine Seifenoper aus drittklassigen Darstellern, die ihren Zenit des Schaffens bei Weitem überschritten haben und jetzt in einer – Wie heißt das noch neudeutsch so schön „Daily Soap“ ihr Gnadenbrot fristen.

Wenn La La Land den Oscar erhält, dann müsste die EU in Verbindung mit meinem Lieblingsressortleiter in der deutschen Regierung die goldene Himbeere für die schlechteste Vorstellung des Jahres erhalten.

Wie begeistert war ich einmal von unserer europäischen Union und dem Gedanken jetzt ein einheitliches großes Ganzes zu schaffen, ohne Grenzen, mit einer gemeinsamen Währung und einer einheitlichen Rechtsprechung! UND einer einheitlichen Führerscheinregelung für alle Mitgliedstaaten.

Seit 28.12.16 gilt jetzt auch für uns Deutsche die europäische Regelung im Bereich der Führerscheinklasse A2:

Nur noch Maschinen mit einer Leistung von 35 Kw oder für uns ältere Semester 48 PS. Mit der europäischen Einschränkung, dass von A2-Fahrern genutzte, gedrosselte Varianten nur noch eine Höchstleistung von 95 PS haben dürfen.

Faktisch bedeutet dies die endgültige und vollständige Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie. Okay, okay – die hätte bereits Mitte des letzten Jahres umgesetzt werden sollen, bei genauerer Betrachtung sogar etwas früher, denn in „Resteuropa“ hat dies Gültigkeit seit 2013 – ABER – Wir sprechen hier schließlich auch von dem Fachressort des Herrn Alexander Dobrindt, welches unsere demokratischen Entscheidungsträger in den Gremien Bundestag und Bundesrat beraten sollte und da muss man auf den ein oder anderen gespielten Witz im Stile des bayrischen Komödienstadels gewappnet sein.

LEUTE – ich spreche jetzt nicht davon ob ich es für sinnvoll halte eine japanische Feuerklinge oder sonstiges Gerät mit annähernd 200 PS auf A2-konforme 48 PS zu drosseln! Ich spreche davon, dass wir genau um derartige Fälle sachgerecht und „bürgernah“ zu regeln ein europäisches Parlament haben (oder sollte ich besser sagen: Haben sollten?)

Stattdessen hat da wohl flächendeckend die deutsche Delegation dem Schlaf des Gerechten gefrönt ODER war gar nicht anwesend. Zumindest liegt letztere Variante nahe, wenn man Berichterstattungen aus dem EU-Parlament sieht und außer den Reinemachfrauen kein Mensch im Saal anwesend ist.

Jetzt wird uns auch noch die Besitzstandswahrung als besonderes Geschenk verkauft: Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger. Sie können weiterhin ihre derart gedrosselten Motorräder im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nutzen!

Jaaa – nur fahrt bei mir hier unten im Dreiländereck mit diesen Maschinen nicht mal schnell ins Großherzogtum Luxemburg tanken ODER nutzt den Wochenendtrip im Schwarzwald noch schnell zu einem Abstecher ins benachbarte Elsass um dem Col de la Schlucht oder dem großen Ballon die Aufwartung zu machen. DANN seid ihr nämlich Dank der deutschen Schnarcherei im illegalen Bereich unterwegs und fahrt nach EU-Recht faktisch ohne gültige Fahrerlaubnis.

Am allerbesten finde ich wirklich die Internetpräsentation unseres mit Fachkompetenz überbordend ausgestatteten Verkehrsministeriums

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LA/rechtliche-grundlagen-des-eu-fuehrerscheins.html?nn=284418

Da steht für alle Interessierten bereits auf der ersten Seite, natürlich leicht versteckt, ein mehr als vielsagender Hinweis:

Sollten Sie Fragen zu Einzelfällen der Erteilung und Entziehung der Fahrerlaubnis und zu Ihrem Führerschein haben, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige örtliche Fahrerlaubnisbehörde (Straßenverkehrsamt).

Wenn diese Seite korrekt gepflegt würde dann müsste hier im Anschluss stehen:

…… denn wir haben leider von dieser Materie überhaupt keine Ahnung.

Ich versuche in der Zwischenzeit zu recherchieren was Alexander Dobrindt tatsächlich beruflich macht. Ich vermute ja mittlerweile, dass der Mann ein kommunistischer Schläfer aus dem kalten Krieg ist und ihn irgendjemand (versehentlich) geweckt hat, um das Land der Dichter und Denker endgültig in den geistigen Abgrund zu treiben. Wahrscheinlich werde ich aber eher ermitteln können ob Florian Silbereisen mit Batterien funktioniert oder tatsächlich echt ist.

Manchmal gibt es Phasen – da habe ich tatsächlich Verständnis für das Verhalten der Briten!

Venire contra factum proprium ODER soziale Kompetenz Teil 2

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Ja Leute ich weiß → es hört sich ziemlich nach dem Latein in den Asterixheften meiner Jugend an. Obwohl – zwischendrin werfe ich ganz gerne mal wieder ein Blick in die Heftchen, verbunden mit einem Schmunzeln.

Aber jetzt sind wir fast vom Thema weg und zum Schmunzeln ist es schon gleich gar nicht. Aktuell geistert es wieder durch die Gazetten obwohl das Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Frankfurt schon um mehr als ein Jahr zurückliegt.

Am 18.08.2015 war es und unter dem Az.: 22 U 39/14 des OLG Frankfurt ist es zu finden.

https://openjur.de/u/851932.html

Damit sind wir auch bei unserem „Asterixlatein“ aus der Überschrift und der Urteilbegründung, dessen Ableitung sich im Grundsatz von Treu und Glauben im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wiederfindet. Nach der Definition dieses unbestimmten Rechtsbegriffes ist es eine unzulässige Rechtsausübung, wenn innerhalb eine Schuldverhältnisses oder einer anders gearteten rechtlichen Sonderverbindung der Berechtigte selbst eine tatsächliche Situation geschaffen hat, auf deren Bestand der andere Beteiligte vertrauen durfte und auch vertraut hat.

Diejenigen unter uns, die bereits das zweifelhafte Vergnügen einer Gerichts-verhandlung hinter sich haben, wissen was sich hinter einem Urteil eines OLG verbirgt. Richtig – hier war bereits irgendein Gericht vorher mit dem Fall betraut. In unserem Fall war es das Landgericht (LG) Darmstadt am 16.01.2014 und danach ging der „Kläger“ in Berufung.

Kläger war in diesem Fall (wie IHR aus den Presseberichten wisst, handelte es sich um eine 4-köpfige Gruppe von Motorradfahrern), der Fahrer an Position 2. Nr. 1 kollidiert in einem Kurvenverlauf mit einem entgegenkommenden PKW. Und das war es im besagten Fall schon mit den Klarheiten. Denn unser Kläger, also Fahrer Nr. 2, behauptet sein Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst zu haben UND dies ohne Sturz oder Kollision. Vielmehr habe nun der Fahrer Nr. 3 (im aktuellen Fall der Beklagte) die Schuld, da er (wegen zu geringen Sicherheitsabstandes) seine Maschine nicht mehr ausreichend abbremsen konnte und dann in das Fahrzeugheck von Nr. 2 krachte. Dadurch wäre mithin der Sturz von Nr. 2 verursacht worden und die daraus resultierenden Folgeschäden.

Soweit so gut oder vielmehr so schlecht. Da hat jetzt jemand einen (unverschuldeten) Schaden [wenn WIR die Auffassung von Nr. 2 teilen], den er beglichen haben möchte und zieht vor Gericht und da haben wir in Deutschland den Grundsatz: Im Zweifelsfall für den Angeklagten UND genau der zieht jetzt.

Denn das LG konnte nach der Beweiserhebung und dem Sachverständigen-gutachten nicht ausreichend sicher feststellen, dass der Beklagte (also Nr. 3) mit seinem Motorrad gegen das Heck des Motorrads des Klägers gestoßen sei und dieses zu Fall gebracht habe. Es sei nicht auszuschließen, dass die Beschädigungen am Heck der Maschine von Nr. 2 und an der Front des Motorrades von Nr. 3 durch Kollisionen während der Rutschphase, insbesondere mit den Fahrbahnbegrenzungen, eingetreten seien.

Genau gegen diese Bewertung des LG Darmstadt ging jetzt unser Fahrer Nr. 2 in Revision und hoffte auf ein anderslautendes Urteil des OLG Frankfurt.

Pustekuchen!

Auch der Frankfurter Senat des OLG teilte die Auffassung des LG Darmstadt, insbesondere unter dem Aspekt, dass die „Reihenfolge“ der Gruppe je nach Verkehrssituation und anderen Umständen auch gewechselt hatte. Des Weiteren wird formuliert über das durchaus im Straßenverkehr vertraute Bild von Motorradfahrern in der Gruppe, bei der alle den erforderlichen Sicherheits-abstand nicht einhalten.

Somit geht das OLG Frankfurt in seiner weiteren Urteilsbegründung davon aus, dass alle Beteiligten in der Gruppe einvernehmlich ein besonderes Risiko eingegangen sind, um das entsprechende Gruppenfahrgefühl zu erreichen. Jedem der Gruppe hätte die gleiche Situation passieren können wie dem Kläger. Dass der Fahrer an Position 4 unfall- und sturzfrei hindurchfahren konnte, mochte daran liegen, dass er eine geringfügig längere Reaktionszeit hatte als die vor ihm fahrenden Motorradfahrer. Sämtliche Teilnehmer der Gruppe nahmen mithin billigend in Kauf, dass entweder sie selbst oder der hinter ihnen fahrende Fahrer bei einer Unfallsituation oder sonstigen Störungen nicht ausreichend bremsen konnte und es mithin zu Schädigungen der anderen Gruppenteilnehmer kommen konnte. Dieses bewusst fahrlässige Handeln schließe die Haftung einzelner Gruppenmitglieder untereinander damit zwingend aus.

Bingo!

Ja und jetzt – was bedeutet das Ganze jetzt für uns im Motorradalltag? Das entscheidende Problem ist, das Urteile eines OLG oftmals präjudizierende Wirkung haben. Soll heißen: Jedes andere Gericht, welches einen ähnlich gelagerten (oder weitestgehend ähnlichen) Sachverhalt zu verhandeln hat, wird jetzt zunächst das o. a. Urteil aus dem Hut zaubern und sich darauf berufen. UND dann werden WIR höchstrichterlich zu hören kriegen: Sie hatten untereinander keinen ausreichenden Sicherheitsabstand und die Reihenfolge innerhalb ihrer Gruppe war ständig wechselnd und nicht festgelegt!

Für MEIN persönliches Dafürhalten bleibe ich einfach weiter bei meinen Ausführungen in dem Artikel „Soziale Kompetenz“ und dann bin ich – egal in welcher Gruppe – auf der sicheren Seite → wenn sich ALLE daran halten!

2 fast 4 you!

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Die Rennsportszene im Motorradbereich verfolge ich ja, wie Ihr wisst, bereits seit einigen Jahren. Irgendwie haben mir es die Kerle und auch die wenigen Mädels in der Szene angetan, also aufrichtige Bewunderung allenthalben.

Könnt ihr euch noch an die (aus meiner Sicht) goldenen Zeiten der Superbike-WM erinnern? Habt ihr SIE noch auf dem Schirm die Herren Fogarty, Phillis, Russell, Slight, Falappa und wie sie alle hießen? Das war so Anfang bis Mitte der 90er des zurückliegenden Jahrtausends. Als sich die Helden der Halbliterklasse in der Motorrad-WM mit Zweitaktmonstern herumschlugen, die in etwa so zu fahren waren wie sich ein wilder Mustang im Rodeo reiten ließ. Nur etwas für ganz hartgesottene Burschen mit einer lebensverachtenden Grundeinstellung oder zumindest der Maxime, dass ein gebrochener Knochen keinerlei Grund für Wehklagen darstellt. Der „gelbe Schein“ war nur dann eine Option, wenn die Mechaniker den Fahrer nicht mehr auf seine Maschine heben konnten. Und so fuhren sie dann auch die Schwantz, Mamola, Lawson, Rainey und Doohan. Am Ende ihrer Karriere dann meist mit derart viel Metall im Körper, dass selbst die Detektoren an den Flughäfen vom Dauerpiepton hinter die Luft kamen.

Genau in dieser Zeit ist ES das erste Mal passiert! Die eigentlichen seriennahen Maschinen aus der Superbikeszene kamen an die Referenzzeiten der Könige des Motorradsports der 500er Klasse heran. Immer näher robbten SIE sich an die Rundenzeiten der Halblitermaschinen. Warum?

Weil diese Monster ohne jegliche heutige Fahrhilfen wie Traktionskontrollen etc. nur noch für ganz wenige, nahezu übermenschliche Fahrer beherrschbar waren. In Anbetracht der Verletzungen dieser Stars gewinnt der Begriff „beherrschbar“ aber einen bitteren Beigeschmack.

WARUM dieser Rückblick? Weil es wieder geschehen ist! Ganz aktuell bei den nachsaisonalen Testfahrten in Jerez.

Hier trafen Fahrer der Moto GP Klasse auf ihre Pendants aus der Superbike. Und was ist passiert?

Der amtierende Weltmeister und Titelverteidiger der SBK-WM Johnny Rea hämmerte in Jerez, bei nicht einmal optimalen Witterungsbedingungen, mit seiner Kawasaki eine neue Rekordrunde auf den Asphalt. Bei 1:38,721 min blieb die Uhr stehen. Schneller als der Doctor mit seiner Moto GP Yamaha im Frühjahr bei seiner Polezeit in Spanien.

Natürlich ist die Superbike-Kawasaki von Jonathan Rea nicht vergleichbar mit einem Serienprodukt der ZX 10. Aber dennoch nahe dran in dieser Silhouettenrennklasse. Okay die Superstockklasse wäre noch näher dran aber dennoch – Wir sprechen hier von einer Maschine, die einer Serienbasis entspringt und auf der anderen Seite von reinrassigen Prototypen. Vollgestopft mit allem was Technik und Ingenieurskunst hergibt – und das ist einiges.

Sind wir wieder angekommen an dem Punkt, den wir bereits ganz leicht in den besagten 90ern touchiert hatten? Ist jetzt die Wende bei den Motorradrennen, zumindest bei den Rundenzeiten zu vermelden. Das wir alle selbst im Motorradrennsport feststellen müssen, dass schiere Leistung allein nicht schneller macht, sondern FAHRBARKEIT!

Ich bin gespannt was sich IRTA und FIM einfallen lassen. Wie lange werden sie diese Entwicklung beobachten ohne einzugreifen? Oder rufen am Ende die Stars der Superbikeszene den Helden der Moto GP zu 2 fast 4 you!

Die „Kittelmenschen“

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So nannten wir sie früher und der im 2-Jahres-Rhythmus stattfindende Termin bei dieser Spezies bereitete uns immer Magenschmerzen.

Nicht das wir bewusst mit irgendwelchen verkehrsunsicheren Maschinen unterwegs gewesen sind ABER das ein oder andere an unseren Motorrädern entsprach oftmals (bei allzu strenger) Auslegung nicht so ganz der STVZO.

Und dann traten SIE aus ihren Hallen mit der gestrengen Miene eines Hüters der heiligen katholischen Inquisition. Die Kladde in der Hand mit dem Prüfbericht zuoberst auf dem dann alle Sünden schriftlich festgehalten werden konnten.

Freispruch oder Scheiterhaufen?

Dann wurde, gewandet in einen blauen Kittel mit den Insignien der Macht auf einem Emblem an der Brust, herangetreten an die Opfer ihrer Begierde. TÜV war weithin auf dem Emblem lesbar. Gesprächsbeginn mit dem Satz der einen in den Grundfesten erschauern ließ:

„Ist DAS da ihre Maschine?“

Ganz besonders geliebt habe ich auch den Satz (wenn wirklich nichts Konstruktives zu finden war): „Ihre Hinterradabdeckung ist zu kurz!“

Seinerzeit die Krönung war ein Halbgott in blau, der (natürlich ohne Helm) die Füße nicht auf den Rasten im Hof der „Anstalt“ schlingernd einen Fahrversuch durchführte. Ein Kreis sollte es werden! Wäre die Rennleitung in der Nähe gewesen hätten die den Probanden sicherlich zur Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht, ob der orientierungslosen Schlingerei des Fahrers.

ABER die Zeiten sind „Gottlob“ vorbei (zumindest in den meisten Fällen). Mittlerweile findet man sogar ganz verständige Vertreter die wirklich an der Sache (nämlich der Verkehrssicherheit) orientiert an die Prüfungen herangehen. Oftmals sind es dann aber Motorradenthusiasten, die selbst bereits auf ein langjähriges Zweiradleben zurückblicken und insofern genau wissen was Sache ist.

Ich habe so EINEN gefunden und dort fahre ich auch mit unseren Bürgerkäfigen hin. Von außen etwas unscheinbar und wenig einladend.

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Irgendwie so wie bei der ein oder anderen alten Dorfgaststätte mit Renovierungsstau – wo man vor dem Eintreten denkt: Sollst Du jetzt da wirklich reingehen oder nicht doch besser in den nächsten Ort fahren? UND dann Super Essen – gastfreundlich und nette Menschen kennengelernt.

So ist es da: An der „alten B 52“ – mit neuem Kartenmaterial der L 151. Konkret an der Kreuzung Osburg-Neuhaus, wenn IHR den Landstraßenweg von Trier nach Hermeskeil nutzt.

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Die Prüfstelle ist nicht IMMER besetzt, sondern nur an gewissen Tagen und dann auch nur zu gewissen Uhrzeiten – ABER dafür landet IHR bei einem Mann, der mit euren Maschinen sowie dem Drumherum etwas anfangen kann UND dabei immer freundlich und praxisorientiert arbeitet.

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Kein arrogantes Getue in der Art: Ich habe zwar keine Ahnung – bestimme aber Kraft meiner Funktion trotzdem über die Zukunft deines fahrbaren Untersatzes!

Wie sieht es bei EUCH aus? Habt IHR auch Adressen wo man mit der Maschine zur Hauptuntersuchung fahren kann und als Motorradfahrer gut aufgehoben ist?

dguard – ODER – der elektronische Schutzengel

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Hattet Ihr auch schon einmal dieses etwas merkwürdige Gefühl? Es kann einen überkommen, wenn man komplett in der Fremde unterwegs ist ODER aber auch zu Hause – gar nicht weit von der Heimstrecke.

Wenn man urplötzlich eine Abzweigung entdeckt, die man nie zuvor bewusst bemerkt hat und dann seinem Entdeckergeist folgt.

Irgendwann dann im Streckenverlauf, wenn man plötzlich bemerkt, dass man jetzt in DER Gegend ist wo das Rückgrat unseres Planeten seinen anständigen Namen verliert → DA wird es einem schlagartig bewusst und dieser merkwürdige Gedanken kommt in Dir hoch!

„Wenn es Dich jetzt hier irgendwo in die Rabatten haut – dann findet Dich kein Mensch mehr! Und kein Aas weiß wo Du dich momentan herumtreibst!“

Es gibt dann zwei Möglichkeiten. Die eine, wenig erbauliche Alternative, nennen wir sie einmal die „Ötzivariante“ ist: In einigen hundert Jahren wirst Du bei Ausgrabungen gefunden und die Fachwelt orakelt darüber, was dieser Mensch in der merkwürdigen Montur hier im Wald gesucht hat?

Die zweite Option gefällt mir persönlich viel besser und zu dieser Variante kommt Flying Haggis jetzt. Du hast deinen elektronischen Schutzengel dabei, der auf den Namen dguard hört.

Dguard ist ein sogenanntes E-Call-System. E-Call neudeutsch für emergency call oder für Menschen wie mich, die keine ausgeprägte Affinität für Anglizismen haben → ein automatisches Notrufsystem. Ab dem 31. März 2018 ist ein solches System verpflichtend für alle neuen PKW-Modelle, sowie für die leichteren Nutzfahrzeuge und ausnahmsweise einmal eine sinnvolle Errungenschaft aus der eSafety-Initiative der Europäischen Kommission.

Richtig gelesen → WIR, also Motorräder sind noch nicht davon betroffen. ABER gerade bei uns macht ein solches elektronisches Helferlein wirklich Sinn. Denkt an das obige Beispiel und sagt mir bitte nicht, dass Euch noch niemals derartige trübe Gedanken in den entlegenen Ecken unserer Touren heimgesucht haben.

Das dguard System besteht aus mehreren Komponenten.

Dem dguard Modul, welches auch die Kommunikationseinheit beinhaltet,

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Dem dguard Sensor,

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sowie dem Taster, der GPS-Antenne

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und der dguard App, die wir auch noch für die sinnvolle zweite Variante der Technik nutzen können, nämlich der Diebstahlwarnung.

Das dguard System erkennt über seinen Sensor zuverlässig einen Unfall und setzt dann automatisch einen Notruf an die nächste Rettungsleitstelle ab. Um der Frage zuvorzukommen – JA, auch im europäischen Ausland – mit Ausnahme von den Niederlanden, aber die besucht der „normale“ Motorradfahrer ohnehin nur zur Moto GP oder SBK WM in Assen.

Der Notruf erfolgt an die Leitstelle in Form einer in der jeweiligen Landessprache gesprochenen Nachricht. Das System erkennt dabei ein jeweiliges Überfahren einer Landesgrenze und stellt dies automatisch um. Sollte man mittels eines Bluetooth-Headsets mit dem dguard verbunden sein und noch in der Lage sein sich zu artikulieren, kann man auch unmittelbar mit der Rettungsleitstelle Kontakt aufnehmen.

Hilfreicher Zusatz an dieser Stelle: Du hast dein dguard-System installiert und kommst jetzt an einer Unfallstelle vorbei OHNE selbst beteiligt zu sein. ABER mit dem oben geschilderten Problem – Du bist Irgendwo im Nirgendwo und hast keine Ahnung wie Du den Unfallort definieren könntest.
Einfach für mehrere Sekunden den roten SOS-Knopf am Lenker drücken und die GPS Position landet zuverlässig bei der Rettungsleitstelle.

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Ich höre jetzt schon die ein oder andere Motorrad-Stammtischdiskussion mit dem Hinweis: „Ich fahre derartige Schräglagen und einen solchen heißen Reifen, wahrscheinlich meldet mich das System alle 400 m mit einem Unfall bei der Rettungsleitstelle“

Der ehemalige Junioren-DM-Meister im Endurobereich Paul Roßbach hat das System ausgiebigen Praxistests unterzogen und dabei Dinge simuliert, die in unserem Alltagsbetrieb nicht möglich, weil zu gefährlich wären oder Herr Newton sein Veto in Sachen physikalische Gesetze eingelegt hätte. Abschließend hat die DEKRA im Frühjahr vor der Serienfertigung Tests sowie Crash-Szenarien durchgeführt und dem System eine einwandfreie Funktionalität attestiert. Also keinerlei Bedenken im Realbetrieb auf der Straße.

Die zweite nützliche Variante des dguard-Systems ist die Diebstahlwarnfunktion. Du stellst deine Maschine ab – also Zündung aus! Jetzt hast Du 30 Sekunden um das beste Stück noch irgendwie zu rangieren oder in anderer Art und Weise an deinem Motorrad zu hantieren. DANN hat das System eingephast und quittiert jedes weitere „Rütteln“ oder „Bewegen“ als UNBEFUGTE Handlung. Über die dguard App wirst Du jetzt über das Problem informiert und Du kannst nach dem rechten schauen ODER direkt die Rennleitung über dein Problem in Kenntnis und in Marsch setzen. Ist tatsächlich der Super-Gau eingetreten und deine Maschine ist weg kann der Standort dank der GPS-Trackingfunktion einfach lokalisiert werden.

Im Vergleich zu herkömmlichen Diebstahlswarnanlagen befindet sich das dguard-System im Bezug auf Stromverbrauch am unteren Level. Weniger als 100 µA zieht das System. Also keine Angst was unsere Fahrzeugbatterie angeht.

Auf der Intermot konnte sich Flying Haggis von der Qualität des Produktes überzeugen und auch die Mitarbeiter der Firma haben überzeugt. Sachkundig, freundlich und eine unverkennbare Affinität zum Thema Motorrad und damit verbunden zur Zweiradsicherheit.

Also nach all dem Positiven von mir rund um den Sachsenring schon wieder etwas Positives aus Sachsen. Momentan ist das Händlernetz der Firma im Aufbau begriffen. In Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es zur Zeit noch keinen direkten Ansprechpartner.
Das sollte Euch aber nicht davon abhalten die 479,- Euronen zu investieren, denn der Einbau ist so schwierig nicht.

Gut investiertes Geld, wenn uns das System dann einmal Leben oder Gesundheit rettet. Und wer kann DAS schon von sich behaupten – Einen elektronischen Schutzengel dabei zu haben, der immer weiß WO man gerade ist?

https://www.dguard.com/de

 

Rechtsfahrgebot – ODER – Leider beherrsche ich mein Fahrzeug nicht!

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Nein Leute, es geht jetzt nicht um die politische Orientierung von Flying Haggis. Die ist in den meisten Fällen und Lebenssachverhalten eher das Gegenteil von rechts.

Aber speziell in dieser Saison stelle ich fest, dass einige unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen in ihrer ablehnenden Haltung zum Thema – Ich bin gegen Rechts – etwas zu weit gehen!

Da steht in unserer STVO unter der Passage „allgemeine Verkehrsregeln“ im § 2 etwas zur Straßenbenutzung durch Fahrzeuge. Ich zitiere den Abs. 2

Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr, beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.

In Rechtsnormen bedeutet dieses IST, dass es sich um etwas Verbindliches handelt. D. h. konkret hier muss ich rechts fahren und nicht nur dann, wenn mir danach ist. Lasse ich meine bisherige Motorradsaison Revue passieren, so beschleicht mich das Gefühl, dass eine ganze Masse von Treibern der Bürgerkäfige (leider auch einige mit Motorrädern) dieses Rechtsfahrgebot eher als dezenten Hinweis verstehen.

Da werden Kurven geschnitten und munter die „Ideallinie“ genutzt. Gleichgültig ob da jemand entgegenkommt oder zum Überholen ansetzt. Ach ja, Entschuldigung → da müsste man ja auch noch in den Rückspiegel schauen und dessen originäre Aufgabe hat sich nur einem geringfügigen Teil dieser Spezies der „Rechtsignorierer“ bis dato erschlossen.

Witzig finde ich auch, dass dieses Fahrverhalten meistenteils nicht einmal etwas mit einer überbordenden Geschwindigkeit dieser Fahrzeuge zu tun hat. Da sind einige derartig auf Schleichfahrt, dass man eher die blaue Parkscheibe an der Frontscheibe vermutet. Dennoch werden Linkskurven munter geschnitten und Rechtskurven durch „weite Ausholmanöver“ nach links eingeleitet, als ob man einen Gelenkbus als fahrbaren Untersatz hätte.

Der extreme Rechtsignorierer benötigt aber für seine gefährliche Fahrweise nicht einmal eine Kurve. Nein, nein – die richtigen Prachtexemplare begegnen einem sogar auf der „Geraden“, gepaart mit einer anderen Volksseuche → der „ICH bin wichtig und überall Erreichbar-Seuche“. Da kommen einem ungeniert Bürgerkäfige auf der kerzengeraden Landstraße auf der falschen Fahrbahnseite entgegen – auf Kollisionskurs wie ein Asteroid aus dem Weltall. Und mit WAS ist der Fahrer oder die Fahrerin beschäftigt?

RICHTIG – getreu dem Liedtext  ….. muss nur noch schnell die 148 Mails checken…… hantiert man / frau munter mit dem Handy, sortiert die Maileingänge oder schreibt noch schnell eine Whats App Nachricht.

Sagt mal Leute: Geht`s noch?

Ich habe mich ja mit den Jahren daran gewöhnt, dass mir Autofahrer an Einmündungen genau in die Augen schauen und dann sehenden Auges dennoch in eine Kreuzung einfahren, abbiegen oder sonstigen Unsinn machen. Aber aktuell bleibt mir wirklich nur noch Kopfschütteln übrig OB der fahrerischen Inkompetenz einiger „Vierradler“.

Was mir noch fehlt um das Maß voll zu machen ist, dass mich in den nächsten Wochen EINER von der Maschine fährt, weil er mich irrtümlich für einen Pokémon gehalten hat und sich anschließend wundert, dass Ihm keine Punkte auf seinem Smartphone gutgeschrieben werden!

Passt auf Euch auf in dem Zoo da draußen! Die Evolution treibt merkwürdige Blüten!

Der Weg ist das Ziel – Teil II ODER Glücklich sein ist der Weg

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Wir waren ja erst kürzlich im philosophischen Bereich unterwegs und tourten mit unseren Maschinen im Hochwald und Hunsrück umher, so versuchen wir das Ganze jetzt auf der anderen Moselseite. Auch hier können wir unter unserem Leitsatz „Der Weg ist das Ziel“ unserer Phantasie freien Lauf lassen. Denn wie sagte bereits Einstein: Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Das Straßennetz in der Eifel ist sicherlich ebenfalls begrenzt, aber es dauert noch eine ganze Weile bis wir sämtliche mögliche Streckenführungen miteinander kombiniert und absolviert haben.

Also nichts wie raus aus Trier. Diesmal in Flussrichtung betrachtet auf der linken Moselseite, die B 53 zum Einrollen genutzt. Aber wirklich nur kurz, denn bei der Abzweigung in Richtung des Stadtteils Biewer verlassen wir die Bundesstraße bereits und rollen kurz in den Ort ein. Kurz bedeutet, dass wir nach 700 – 800 m erneut links abbiegen (Talstraße) auf die K 5 in Richtung Butzweiler.

Im Grunde genommen verbleiben wir erst einmal im weiteren Streckenverlauf nach Butzweiler auf dieser Kreisstraße, obwohl die Widmung dann später K 24 lautet, bis zu einer Kreuzung an der wir uns nach rechts orientieren und dann im weiteren Verlauf durch die Ortslage Butzweiler rollen. Die Ortsendung Weiler finden wir in der Eifel und im Hunsrück häufiger. Auch in der Schweiz gibt es artverwandte Endungen bei Ortsnamen, die dann auf –wil enden. Der Begriff stand ursprünglich für eine Wohnsiedlung, die lediglich aus wenigen Gebäuden bestand. Also größer als eine Einzelsiedlung aber kleiner als ein Dorf. Zwischenzeitlich bleibt festzustellen, dass sich Butzweiler seit seiner Namensgebung zu einem größeren Dorf gemausert hat. Wir sind jetzt bereits auf der L 43 der wir in wunderbaren Kurven bis nach Kordel folgen.

In Kordel einfach dem Verlauf der Straße folgen bis wir dann einen Bahnübergang und das Flüsschen Kyll rechtsabbiegend überqueren. Unmittelbar hinter der Brücke führt unser Weg nach Links, dem Flusslauf der Kyll immer zu unserer Linken folgend. Wir sind immer noch auf der L 43 und wundern uns wahrscheinlich darüber welch kleine Sträßchen hier in der Region eine Widmung als Landesstraße erhalten. Uns kann es egal sein – Hauptsache eine schöne Streckenführung mit interessanter Landschaft und ausreichend Kurven.

Durch den kleinen Ort Daufenbach geht es dann aufwärts über Schleidweiler nach Zemmer, wo wir in der Ortslage nach Links abbiegen in Richtung Orenhofen (Orenhofener Straße – K 33). Der Vorfahrtstraße in der Ortslage Orenhofen folgend landen wir an der Kreuzung zur L 2 und biegen erneut links ab nach Auw. Die L 2 ist jetzt eine Weile unser „kurviger Begleiter“ zunächst in einigen engen Kehren bergab nach Auw. Wer die heutige Route vielleicht in umgekehrter Fahrtrichtung angeht, dem sei hier ein wunderschöner Biergarten empfohlen. Im Alten Pfarrhaus in Auw lässt es sich wunderbar rasten
http://www.pfarrhaus-auw.de/ SAM_2625
Überhaupt beschleicht einen bei der Talfahrt in das Örtchen das Gefühl, dass man versehentlich in die Welt der Modelleisenbahnbauer geraten ist. Knuffiger Ort im romantischen Kylltal und eine kleine Bahnlinie obendrein → Märklin H 0 eben.
Weiter geht es über Idenheim nach Meckel. Wahrscheinlich ist es uns jetzt noch zu früh, um in unserer altbekannten Raststation dem „Landgasthof Herrig“ in Meckel Station zu machen.

Also setzen wir unseren Weg auf der L 2 nach Wolsfeld fort und befahren die „Bergrennstrecke Wolsfelderberg“ in Rennrichtung nach Holsthum. Mit einer Streckenlänge von 1.640 m ist der Wolsfelderberg die kürzeste Bergrennstrecke Deutschlands. Dennoch sollte man die Streckenführung mit ihrer 9%igen Steigung nicht unterschätzen, da die Straßenbreite gerade einmal 5 m beträgt. Die Ideallinie ist also schmaler als man glauben mag. Der Streckenrekord mit den Formelfahrzeugen steht seit 2004 auf einer Zeit von 1:00,090 min. Der Rekord mit einem Tourenwagen (Lancia Delta S 4) ist mit 1:01,891 min. nur unwesentlich höher. Für uns nicht zur Nachahmung empfohlen.

Je nach Startzeit für unsere heutige Tour könnte jetzt das Zeitfenster für ein Mittagsmahl erreicht sein. Wem also nach einer Pause ist der kann, kurz vor unserer nächsten relevanten Kreuzung, rechts am Landgasthaus Oberbillig einkehren und gemütlich Verpflegung aufnehmen.
http://www.landgasthaus-oberbillig.de/

Ansonsten biegen wir direkt an der besagten Kreuzung nach rechts ab in Fahrrichtung Mettendorf (Neuerburg) auf die L4, um nach knapp 2 km nach rechts auf die L 7 abzubiegen. Über Peffingen und  Wettlingen geht es auf der mittlerweile topfeben instandgesetzten L 7 schön kurvig in Richtung Oberweis.
In Oberweis angekommen benutzen wir nur kurz die B 50 in Richtung Sinspelt (Vianden).

Bereits nach einem knappen halben Kilometer führt unser Weg erneut nach rechts auf die K 65 in Richtung Baustert. Etwa 400 m hinter der Ortslage Baustert biegen wir links auf die K 64  ab, der wir dann über Rußdorf bis zur Kreuzung der L 8 nach Utscheid folgen. Jetzt sind wir schon bald in fast heimatlichen Gefilden, weil wir Orte und Strecken bereits von anderen Touren gut kennen, denn an der nächsten Kreuzung landen wir knapp hinter Sinspelt an der L4 nach Neuerburg.

Wir rollen in die Ortslage Neuerburg ein und visieren die gut sichtbare Burg im Ortszentrum an, denn dort biegen wir nach links auf die K 50 ab. Wer bislang noch nicht pausiert hat, der/die kann unmittelbar nach dem Abbiegen rechts auf den Marktplatz auffahren und in Kylls Cafe einkehren. Bei gutem Wetter auch gerne auf der Außenterrasse Platz nehmen.
https://kyllscafe.de/

Über das kleine Kreutzdorf führt unser Weg nach Koxhausen. Jetzt kreuzen Mühlen unseren Weg. Zunächst landen wir in Herbstmühle.
Der Name geht nicht auf die uns bekannte Jahreszeit zurück, sondern auf den Eigennamen Herbert. So ist dann wohl mit der Zeit und auch etwas der Mundart geschuldet aus der Herbertsmühle die Herbstmühle geworden.
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In der Folge biegen wir in einer Linkskurve links nach Gaymühle ab und folgen dem Streckenverlauf am Gaybach weiter bis nach Rodershausen. In der Ortslage Rodershausen geht es für uns rechts ab und nur kurz (etwa 1 km) folgen wir dem Verlauf der L 1 bis wir rechte Hand den Thielenhof sehen. Jetzt ist für uns Zeit wieder einmal unseren europäischen Nachbarn das Großherzogtum Luxemburg aufzusuchen. Links ab auf die L 10 nach Gemünd und bei wunderbar ruhiger Streckenführung hinab zu unserem Grenzfluss Our.

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Wenn wir diesen überquert haben wieder nach links in Richtung Vianden. Zu Beginn waren wir ja bereits im philosophischen Bereich unterwegs und genau dies passt jetzt auch auf unsere Streckenführung: Es gibt keinen Weg zum Glück – Glücklich sein ist der Weg. Zum glücklich sein fährt Flying Haggis die N 10 (also auf der luxemburgischen Seite, die Sauer zu unserer Linken) bis Stolzemburg und überquert dann bereits wieder die Sauer um auf deutsche Gefilde zu gelangen.

Auf der K 47, wunderbar geschwungen, hinauf bis zur nächsten Kreuzung und dann nach rechts auf der L 1 über Bauler nach Obersgegen.
Der andere Weg zum glücklich sein lässt uns einfach auf der N 10 verbleiben und durch das Städtchen Vianden rollen. Dank unserem Mitblogger „Rudi Rüpel“ haben wir hier auch eine gute Station zum Speisen gefunden und wer auf dem Hungerast sitzt kann hier seine Kohlenhydratspeicher auffüllen.

http://www.hotelvictorhugo.lu/

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Nicht ohne zuvor das obligatorische Foto der Burg Vianden für das heimatliche Poesiealbum zu fertigen.
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Zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert erbaut, zählt die Burg sicherlich zu den imposanteren Anlagen ihrer Zeit und war Wohnsitz der mächtigen Grafen von Vianden, die auch recht gute Beziehungen zum deutschen Kaiserhof pflegten. Erinnern wir uns noch an unseren letztjährigen Ausflug der uns auch durch Dasburg führte? König der Niederlande, Herr von Dasburg? Ja, die Niederlande sind näher als man denkt. Auch in Vianden hatte das holländische Königshaus lange die Finger mit im Spiel und bei der langen Aufzählung der Titel des holländischen Königs taucht auch Graf von Vianden auf. Die restlichen Titel erspare ich mir hier an dieser Stelle, weil es derart zeitaufwendig ist, dass schon einmal das warme Buffet über die Aufzählung erkalten kann.

Es geht für uns weiter auf unserer heutigen Runde und selbst Ortsunkundige haben sicherlich bereits bemerkt, dass wir schon in grober Richtung zu unserem Ausgangsort unterwegs sind. Diejenigen, welche die Variante Obersgegen auf deutscher Seite gefahren sind biegen an der Kreuzung nach rechts auf die B 50 in Richtung Vianden ab, ohne aber den Ort zu erreichen. Einige Meter nach einer (Rechts-) Spitzkehre führt uns der weg links ab in Richtung Roth an der Our auf die K 5.

 

Die „Vianden-Variante“ fährt durch die Ortslage und dann dem Straßenverlauf am Restaurant „Victor Hugo“ folgend in Richtung deutsche Grenze. Dann ebenfalls der Wegweisung in Richtung Roth an der Our folgen.

Den Flusslauf zu unserer Rechten passieren wir auf der K 5 die Ortschaften Ammeldingen und Wallendorf bis wir an die Kreuzung zur L 1 gelangen, wo wir rechts abbiegen und dem Streckenverlauf nach Bollendorf folgen.

 

Übrigens unser Gaybach von eben mündet hier in Wallendorf in die Sauer. Auf der L 1, die hinter Echternacherbrück zur B 418 mutiert, bleiben wir bis Minden, wo wir kurz auf die L 4 in Richtung Irrel abbiegen.

Natürlich haben wir hier auch noch eine Variante für unseren Heimweg. Der orientiert sich stark daran wo jetzt unsere Präferenzen liegen. Haben wir bereits ausreichende Pausen gemacht und Nahrungsmittel zu uns genommen?

 

Dann an der Einmündung Minden links abbiegen.
Überkommt uns jetzt ein Hungergefühl stark gepaart mit einer Unterzuckerung? Dann auf der B 418 bleiben und entweder in Wintersdorf bei „Hildes Bauernstübchen“ über die Kuchentheke herfallen oder ein Stück weiter in Mesenich im „Johannishof“ die gewerkschaftliche Pause einlegen. Von dort ist es nur noch der berühmte Katzensprung zu unserem Ausgangsort Trier.

Bevor unsere „Abbieger“ in die Ortslage Irrel gelangen geht es für sie erneut rechts ab in Richtung Eisenach, Helenenberg auf die wunderbar „renovierte“ L 40. Wunderschön kurvig geht es hier bergan nach Eisenach und im weiteren Verlauf gelangen wir über Helenenberg nach Welschbillig. Zwischenzeitlich sind wir auf der B 422 und landen in Kordel. Da war doch was heute am frühen Morgen?

Weil wir aber auf dem Heimweg sind und da auch ruhig einmal eine D-Zug-Variante einspielen können bleiben wir auf der B 422 bis Trier-Ehrang und damit sind wir fast schon wieder „zu Hause“ oder an unserem Ausgangsort angekommen. Nur noch wenige Kilometer und wir sind wieder im Zentrum von Trier und haben heute eine wunderbare und kurvige Wegstrecke ohne Ziel hinter uns gebracht.

War es heute der Weg zum Glück ODER war doch Glücklich sein unser Weg? Das bleibt jedem in seiner Bewertung selbst überlassen.

Ohne Mampf kein Kampf!

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Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass bei unseren Anderstouren außer den Kurven die guten Verpflegungsstellen Hauptbestandteil sind.

Jetzt geht es in der Folge nicht um eine neue Anderstour, sondern darum bereits vorhandene Streckenführungen ein wenig um „zusätzliche Einkehrmöglichkeiten“ zu ergänzen. Dies frei nach dem alten Motto:

Ohne Mampf kein Kampf – oder auch – Ohne Verpflegung keine Bewegung!

Die alte Tour „Ein Wirtshaus in Spessart“ war ja bereits hinreichend mit guten Anlaufstellen gespickt. Dennoch möchte ich diese Tour, oder vielleicht alternative Routen aus eurem hauseigenen Repertoire in dieser Region, noch um eine wirklich schöngelegene Pausenstation ergänzen.

Wenn wir unsere alte Route „Ein Wirtshaus in Spessart“ als Grundlage nehmen, so hatten wir eine Bildungspause in Jammelshofen im Motorradmuseum eingelegt.
Von dort rollen wir direkt quer über die B 412 auf die K 3 in Richtung Siebenbach.  Im weiteren Verlauf der K 3 in Richtung der Ortschaft Acht und hier in der Ortslage nach links abbiegen auf die K 11 nach Langenfeld. Hier im Ort, an der ersten größeren Kreuzung nach rechts abbiegen und am Ortsende führt uns unser Weg erneut linksabbiegend auf die K 14 talabwärts. Abwärts im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Streckenführung durch den Wald führt in engen Serpentinen derart nach unten, dass man am Ende den Zugang zum Hades vermutet. Stattdessen zeigt uns, unten angekommen, ein fast nicht zu übersehendes Hinweisschild den Weg zu unserem Ziel nach Links – auf nach Langscheid und hier zur Wacholderhütte. Ein wunderbar ruhig gelegenes Plätzchen zum Pausieren und zur Verpflegungsaufnahme bei einer tollen Aussicht.
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Lediglich an den Montagen gönnt sich das Team einen Ruhetag und ansonsten ist die Wacholderhütte ab 12:00 Uhr geöffnet mit warmer Küche und leckerem hausgemachten Blechkuchen, wie bei der Oma daheim.

http://www.wabelsberger-wacholderhuette.de/

Apropos Kuchen. Wir hatten ja bereits einige Touren, die irgendwo im Bereich der Mosel landeten. Zuletzt unsere Route „Der Weg ist das Ziel I“. Da ging es nach einer Pause im „Wilddieb“ über eine wunderbare Streckenführung die K 85 abwärts nach Mehring.
Wer hier bei der Runde die Pause in der kleinen gemütlichen Pizzeria hat ausfallen lassen der sollte, Ortsausgang Mehring in Fahrtrichtung Schweich, in Höhe des dortigen VW-Händlers nach rechts abbiegen (für die Navi-Fahrer: 54346 Mehring Bachstr. 1). Dann rollen wir unmittelbar auf eine alternative Pausenstation zu, die auf den Namen „Cafe Kuchentraum“ hört.
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Nomen est Omen treffen wir hier auf eine wunderbare Auswahl an unterschiedlichen Torten und Kuchen, die allesamt wirklich einen ausgiebigen Test wert sind. Man(n) / Frau könnte sich quer durch das Kuchenbuffet arbeiten, wenn es nicht diese blöden Auswirkungen auf unsere Leder- oder Textilkombis hätte.
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Zur Not müssen wir eben den Reißverschluss offen lassen damit der „Feinkostcontainer“ ausreichend Platz findet.

Viel Spaß beim Testen der neuen Raststationen und Guten Appetit.

 

ADAC – Kompetenz in Sachen Motorsport?

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Da glaubt man doch oftmals nicht mehr seinen eigenen Ohren oder beim Lesen den eigenen Augen zu trauen, wenn man dieser Berichterstattung und den Informationen folgt.

Da macht sich der ADAC, oder sollte ich besser sagen der Alleinherrscher in der Organisation und Sportchef Herr Tomczyk, Gedanken darüber den Großen Preis von Deutschland der Motorräder vom Sachsenring zu verlegen! Der Hockenheimring böte sich ebenfalls an!

http://www.motorsport-total.com/motorrad/news/2016/05/deutschland-grand-prix-hockenheim-statt-sachsenring-16052406.html

Hört, Hört!

Die nächste organisatorische Meisterleistung der deutschen Lobbyorganisation für Motorsport für alles mit vier, sowie in Ausnahmefällen auch einmal mit zwei, Rädern bahnt sich an. Hat der gelbe Club in den zurückliegenden Jahren nicht bereits genug Reputation verloren?

Also rein vom Logistischen her müsste euer Flying Haggis in Jubel ausbrechen, wurde er doch auf dem Nürburgring und dem badischen Kurs in Hockenheim über Jahrzehnte sozialisiert. Der Anfahrtsweg zur Veranstaltung würde sich auf -1- bzw. -1 ½- Stunden reduzieren. Das wäre was! Schnell morgens zu Hause frühstücken und dann zum Rennen zügig aufbrechen, also ein lockerer Tagesausflug.

Wenn ich an die letzten Veranstaltungen dieser Art auf meinen alten „Lieblingsstrecken“ denke und diese mit den Rennen seit meinem ersten Besuch 2002 bis heute auf dem Sachsenring vergleiche, dann kann ich nur eines sagen:

MACHT DAS NICHT!

Macht es nicht, wenn Euch nur etwas an dieser Veranstaltung und den treuen Motorsportfans liegt. Die komplette Region rund um den Sachsenring von Hohenstein-Ernstthal bis Chemnitz L(I)EBT dieses Rennen UND seine Besucher und akzeptiert diese als Freunde, die eben nur einmal im Jahr (nach Hause) zu Besuch kommen. Herzlich werden hier die Motorradfahrer und -innen aufgenommen und bewirtet.

Am Wochenende vom 10. – 12. Juni zog es 30.400 begeisterte Rennfans an die Strecke in Hohenstein-Ernstthal. War Grand-Prix oder Superbike-WM?

Nein Herr Tomczyk – die ALTEN HELDEN der Szene gaben sich ein Stelldichein am Sachsenring und wohl in Gedenken an den US-Präsidenten John F. Kennedy teilte der alte Recke Jim Redman den Besuchern am Ring mit, dass er ein Hohenstein-Ernstthaler ist und ER es jetzt mit seinen -84- Jahren auf den Strecken dieser Welt sein lässt. Also kein Wiedersehen mehr im Renndress mit dem Ex-Weltmeister.

 

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Das da eben korrekt gelesen Herr Tomczyk? 30.400 Zuschauer – Dreißigtausendvierhundert! Und das Schöne ist, dass man im Stammhaus in München nicht sagen kann – Man hätte das NICHT gewusst! Der ADAC war nämlich Ausrichter dieser Veranstaltung.

30.400 Zuschauer bei einem Classicrennen. Wenn SIE das auf dem Nürburgring oder dem Hockenheimring veranstaltet hätten, dann wären die Streckenposten und die Sanitäter, gemeinsam mit den Fahrern, in Überzahl gewesen. Sozusagen eine Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Rennsport findet mit dem Herzen statt. Zumindest bei den Fans. Momentan scheint bei DER Motorsportorganisation schlechthin in Deutschland kein Herz mehr für den Motorsport zu schlagen, sondern nur noch etwas im Stile einer Geldzählmaschine.

Die erste Quittung für ihre kommerzielle Verfahrensweise in Sachen Motorsport werden SIE bei dem nächsten deutschen Rallye-WM-Lauf in Deutschland erhalten, den SIE ab 2017 aus meiner Heimatstadt Trier ins benachbarte Saarland verlegt haben. Mammon lässt grüßen. Die nächste Quittung erhalten SIE, wenn sie den Motorrad-WM-Lauf an einen anderen Austragungsort als den Sachsenring verlegen. Anstatt mehr als 200.000 Rennbesucher über das Wochenende – leere Ränge. Wer`s mag – dem geschieht natürlich recht!

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Herr Tomczyk SIE sind der Verantwortliche des ADAC in Sachen Motorsport – Hände weg vom Sachsenring ODER die Rennfans unter den Motorradfahrern servieren IHNEN eine Rechnung, die SIE bei der nächsten Hauptversammlung des ADAC nicht mehr schönrechnen können!

Gehen Sie in sich und führen Sie Selbstgespräche ODER haben Sie Angst davor sich selbst einmal die Meinung zu sagen?

Ruhe in Frieden?

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Das Erste was mir bei den Burschen immer in den Sinn kam war – Unzerstörbar! Aber DAS ist die falsche Einschätzung auch wenn SIE einen immer wieder zum Zweifeln bringen, wenn SIE nur Minuten nach katastrophalen Stürzen mit ihren Maschinen wieder die Boxengasse hinausfahren, als ob nichts passiert wäre.

Natürlich wissen diese Profis um die Gefahr rund um ihren Sport und der Zuschauer weiß es ebenfalls. Dennoch habe ich jedes mal einen Kloß im Hals, wenn es wieder passiert. Vor allem wenn es dann auch noch derartige Sympathieträger trifft wie Salom und Simoncelli.

Unzerstörbar – erinnert IHR euch noch an Jugendzeiten? Da stand immer unzerbrechlich auf den Kämmen und DAS hat einen immer wieder herausgefordert DAS Ganze auszutesten. Die waren zerbrechlich – man musste sich nur die entsprechende Mühe geben. Genau wie die Titanic nicht unsinkbar war. Das hat der Kahn bereits bei seiner Jungfernfahrt unter Beweis gestellt.

 

Die Fahrer in der Motorrad-WM sind auch nicht unzerstörbar. Das letzte Grand-Prix-Wochenende in Barcelona hat es wieder einmal gezeigt. Da ist Luis Salom „El Mexicano“ beim Training der Moto 2 tödlich verunglückt.
Und unwillkürlich habe ich mich direkt wieder an den letzten Fahrer erinnert, der vor Luis Salom tödlich verunglückte. Marco „Supersic“ Simoncelli war das, der ebenso tragisch die Weltbühne Moto GP verlassen hat.

Was für ein Wahnsinnsduell hatte sich Salom in der
Moto 3 2013 geliefert. Die meisten Saisonsiege (-7-) auf dem Konto wurde er in den Red Bull Farben des Aki Ajo-Teams nur ganz knapp am Saisonende geschlagen.

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Von Größen wie Vinales und Rins. Und das auch nur, weil IHM gegen Ende der Saison die Nerven ein Schnippchen schlugen und er zweimal zuviel das Kiesbett aufgesucht hatte. Wenn man die damaligen Gegner betrachtet merkt man zu was Salom noch in der Moto 2 fähig gewesen wäre, WENN ja wenn er dort noch einmal ein ähnlich professionelles und vor allem familiäres Team wie das von Aki Ajo gefunden hätte. Denn irgendwie hat „El Mexicano“ Salom dieses Familiäre um sich herum immer benötigt um Höchstleistungen zu bringen.

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Das Drama um „Supersic“, dass selbst einer griechischen Tragödie würdig gewesen wäre, bleibt bei mir ohnehin unvergessen. In der laufenden Saison 2011 dreimal auf dem undankbaren vierten Platz, knapp das Podest verpasst, kam ER dann in unmittelbarer Folge mit einem 2. Platz vom Grand Prix aus Australien im Gepäck nach Malaysia.

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Jeder ahnte, DAS dauert nicht mehr lange und dann ist Marco, nach gefühlten Ewigkeiten, der Erste aus einem Kundenteam der den Werksfahrern wieder einen Sieg wegschnappt. Und dann diese Verkettung unglücklicher Umstände mit dem Ende, dass ausgerechnet sein Freund Valentino Rossi IHN noch abschließend überrollt. Die Szene wie Vale sich unmittelbar danach vor Verzweiflung an den Helm fasste werde ich nie vergessen.

Ruht in Frieden?

Das ist wirklich DAS LETZTE an das ich denke, wenn ich mich an diese Fahrer erinnern will. Ganz ehrlich glaube ich auch nicht, dass SIE das im Sinn hatten, wenn SIE an ihr Ende dachten. Falls sie solchen fatalistischen Gedanken überhaupt nachgingen.

Hört IHR DAS? Dieses tiefe Brummen und Grummeln? Ein Sommergewitter?

Vielleicht für die Pragmatiker unter EUCH. Für mich lassen die Jungs da OBEN ihre Moto GP Maschinen warmlaufen für ihr nächstes Rennen. Und auf dem „Walhalla Renn Circuit“ da drehen SIE ihre Runden mit den anderen, alten Größen wie Mike „the Bike“ Hailwood, Joey Dunlop und „Hizzy“ (Flying Haggis) Hislop und den anderen Helden der Motorradrennszene.

Von wegen Ruhe in Frieden In voller Schräglage auf der letzten Rille um die nächste Kurve! Genau SO werde ich SIE in Erinnerung behalten!

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